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Das 3:3 hat keinem geholfen © APA (Trimmel)

Weil das "Hinspiel" zwischen Mattersburg und dem LASK am vergangenen Samstag keine Klärung im Tabellenkeller der

Weil das "Hinspiel" zwischen Mattersburg und dem LASK am vergangenen Samstag keine Klärung im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga gebracht hat, sollen die Fronten zumindest im neuerlichen Duell am Samstag (16.00 Uhr) abgesteckt werden. Nach dem 3:3 im Burgenland hoffen die Linzer im Heimspiel auf einen befreienden Sieg, der den Abstand zum Schlusslicht auf vier Punkte vergrößern würde.

"Wir haben gesehen, dass es in Mattersburg zur Sache geht", erkannte LASK-Coach Helmut Kraft lapidar. Die Leistung seines Teams muss sich verbessern, das ist dem Tiroler klar. "Wir waren ganz vorne und ganz hinten (Torhüter Thomas Mandl, Anm.) nicht schlecht, aber dazwischen waren wir schlecht", sagte Kraft, dessen Team spielerisch zu keiner Linie fand.

Auf der Linzer Gugl ist er schon aufgrund der Verletzungssituation zu Umstellungen gezwungen. Emin Sulimani muss sich mit einem Leistenbruch, der schon aus Austria-Zeiten herrührt, operieren lassen. Thomas Krammer ist mit einem verschobenen Halswirbel außer Gefecht, und der Albaner Klodian Duro erlitt im Burgenland eine Bänderverletzung im Knöchel. Die Sprache des Trainers vor dem richtungsweisenden Duell war eindeutig: "Wir brauchen diesen Sieg, egal wie", forderte Kraft, der mit zwei Stürmern spielen will. "Wir wollen Anschluss an die Teams vor uns finden und Abstand zu Mattersburg gewinnen."

Die Auswärtsbilanz der Mattersburger spricht gegen einen Erfolg in Linz. Zum bisher letzten Mal siegte man in der Fremde am 6. März in Kärnten, seitdem gingen alle 10 Partien verloren. Trainer Franz Lederer sieht dem Duell dennoch recht gelassen entgegen. "Der LASK muss gewinnen, steht unter Druck. Das ist gut für uns", sagte der Burgenländer, der sein Team vor allem als moralischer Sieger des 3:3 sieht. "Es war verrückt. Wenn man nachher sieht und liest, wie viel wir unternommen haben und doch unbelohnt geblieben sind und trotz allem noch einen Punkt geholt haben, dass ist schon etwas Positives. Das war ganz wichtig für die Psyche."

Bei der Zielformulierung hielt sich Lederer freilich zurück. "Wir wollen wieder so auftreten wie zu Hause, und dann lassen wir uns überraschen." Jedenfalls gelte es noch an der Verwertung der Möglichkeiten zu arbeiten. "Wir brauchen höhere Effizienz", sagte Lederer, der nach der Rückkehr von Ilco Naumoski in der Offensive vor der Wahl steht - schließlich trafen gegen den LASK beide Sturmspitzen - Robert Waltner und Patrick Bürger. "Es ist immer gut zu wissen, auf der Bank einen sitzen zu haben, der Tore machen kann."

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