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Irgendwann musste es mal passieren © APA (Pessenlehner)

Die sensationelle Erfolgsserie von Wacker Innsbruck ist im neunten Spiel in der aktuellen Saison der Fußball-Bundesliga

Die sensationelle Erfolgsserie von Wacker Innsbruck ist im neunten Spiel in der aktuellen Saison der Fußball-Bundesliga gerissen. Der Aufsteiger musste sich am Samstag nach acht Spielen ohne Niederlage auswärts Wiener Neustadt mit 0:1 (0:1) geschlagen geben und ist seine weiße Weste los. Gegen die Niederösterreicher waren die Tiroler schon vor einer Woche im Tivoli-Stadion über ein torloses Remis nicht hinausgekommen.

Im Gegensatz zum Heimspiel zeigten sich die Innsbrucker vor allem nach der Pause spielerisch stark verbessert und hätten sich den Ausgleich durchaus verdient gehabt. "Wir haben die erste Hälfte verschlafen. In der zweiten Hälfte hat Magna aber überhaupt keine Chance mehr gehabt", sagte Innsbrucks Innenverteidiger Harald Pichler, der ebenfalls eine Topchance ausgelassen hatte. Für die Innsbrucker war es saisonübergreifend die erste Niederlage seit 14 Spielen bzw. 23. April.

Dass der einzige Treffer einer ungeschickten Attacke von Ernst Öbster an Wolf und dem daraus resultierenden Elfmeter geschuldet war, traf vor allem den Verursacher schwer: "Es war eine ganz blöde Aktion von mir. Wir haben 0:1 verloren, ich nehme das auf meine Kappe heute", gab Öbster zu Protokoll.

Wacker-Coach Walter Kogler schwächte freilich ab: "Öbster ist nicht allein schuld an der Niederlage", betonte der Kärntner und erklärte: "Wenn das ein Elfmeter war, dann hätte es heute 2:1 (Anm.: Vermeintliches Foul von Schicker an Burgic und Kostal an Perstaller) für uns ausgehen müssen bei Elfmetern." Für ihn war dennoch klar: "Der Saisonstart ist trotzdem absolut zufriedenstellend."

Hochzufrieden darf man auch in Wiener Neustadt sein. Die Schwächephase hat man endgültig überwunden, zuletzt gab es drei Siege und ein Remis, kassierte man in vier Partien kein Gegentor. Davor hatte man in drei Spielen 13 Treffer erhalten. "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Fornezzi hat unter dem Strich den Sieg gerettet", meinte Trainer Peter Schöttel.

Fornezzi gab die Rosen zurück: "Die ganze Mannschaft ist Matchwinner. Den ersten Ball habe ich glücklich gehalten, ich weiß nicht, wie das gegangen ist. Den zweiten Ball so abzuwehren, war einfach nur schön. Jeder Sieg macht uns stolz, eine Serie zu brechen ist doppelt schön", sagte der Slowene. "Wir hätten schon in Innsbruck gewinnen müssen, diesmal ist es uns auch gelungen."

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