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Kein Durchkommen für Steffen Hofmann und Co © APA (Leodolter)

Rapid steckt weiter im Mittelfeld der Fußball-Bundesliga fest. In der 10. Runde kamen die Wiener in Kapfenberg nicht über ein

Rapid steckt weiter im Mittelfeld der Fußball-Bundesliga fest. In der 10. Runde kamen die Wiener in Kapfenberg nicht über ein 0:0 hinaus, für den Rekordmeister war es das erste Remis der Saison. 6.500 Zuschauer sahen im Kapfenberger Franz-Fekete-Stadion ein schwaches Match, in dem Rapid tonangebend, aber ohne zündende Ideen war. Die Runde wird am Abend mit dem Spiel Ried - Salzburg abgeschlossen.

Acht Tage nach dem spannenden 3:2-Heimsieg der Rapidler gegen Kapfenberg waren diesmal Chancen absolute Mangelware, die beste fand Rapid bei einem Lattentreffer von Nuhiu vor (70.). Kapfenberg-Verteidiger Sharifi flog in der 76. Minute mit Gelb-Rot vom Platz.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vergab Vennegoor of Hesselink per Kopf die erste Rapid-Möglichkeit (14.). Auch sein grün-weißer Teamkollege Pehlivan scheiterte nach leichtfertigem Passfehler von Erkinger (24.) sowie bei einem Schuss aus 16 Metern (28.) am sicheren Kapfenberg-Schlussmann Wolf. Wolfs Gegenüber Hedl hatte aufgrund der fehler- und zaghaften Kapfenberger Spielweise wenig zu tun, bei einem Kröpfl-Schuss hatte er keinerlei Probleme (32.), gegen Elsneg rettete der Rapid-Goalie mit einem tollen Fußreflex (44.).

Die Partie blieb auch nach der Pause auf sehr niedrigem Niveau. Rapid wirkte siegeshungriger, tat mehr für die Partie, spielerisch lief jedoch kaum etwas zusammen. Salihi zeigte in aussichtsreicher Position technische Mängel (51.). Nuhiu traf bei der ersten Aktion nach seiner Einwechslung die Latte (70.), Wolf hatte dabei seine Fingerspitzen im Spiel. Nach dem Ausschluss von Sharifi wegen wiederholten Foulspiels verhauten Katzer per Kopf (81.) und Nuhiu (85.) die letzten Siegchancen der Gäste.

Aber auch Kapfenberg schnupperte noch einmal Richtung Sieg, doch Alar verpatzte mit einer missglückten Ballannahme einen aussichtsreichen Kapfenberger Konter (87.).

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