vergrößernverkleinern
Kavlak, Pehlivan und Arnautovic (v.l.) unter Druck © APA (Neubauer)

Für Österreichs Fußball-Nationalmannschaft geht es am Freitag (20.30 Uhr/live ORF1) im Wiener Happel-Stadion um den zweiten

Für Österreichs Fußball-Nationalmannschaft geht es am Freitag (20.30 Uhr/live ORF1) im Wiener Happel-Stadion um den zweiten Pflichtsieg im zweiten Spiel der laufenden EM-Qualifikation. Die Truppe von Teamchef Dietmar Constantini benötigt gegen Aserbaidschan einen vollen Erfolg, um die Chance auf eine Teilnahme an der EURO 2012 in Polen und der Ukraine zu wahren.

Bei einem Punkteverlust gegen die Nummer 102 der Welt würde die ÖFB-Auswahl als Weltranglisten-61. gegenüber den Gruppe-A-Favoriten Deutschland und Türkei nicht nur früh ins Hintertreffen geraten, sondern auch mit angeknackstem Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel gegen Belgien am kommenden Dienstag reisen. Ein derartiges Szenario will Constantini vermeiden. "Die Ausgangsposition ist klar: Alle stempeln uns zum Favoriten und wir werden versuchen, drei Punkte zu machen, wenn möglich mit einer besseren Leistung als gegen Kasachstan."

Der Nationaltrainer bangt gegen die Auswahl von Berti Vogts noch immer um den Einsatz seines Kapitäns. Marc Janko wurde wegen seiner Adduktorenverletzung am Donnerstagvormittag weiter behandelt, eine Entscheidung fiel wohl im Rahmen des Abschlusstrainings am Donnerstagnachmittag.

Bei einem Ausfall von Janko würde Christian Fuchs die Kapitänsschleife tragen, die Position als vorderste Spitze könnte Stefan Maierhofer übernehmen. "Ich spiele gern mit einem Großen vorne", verriet Constantini. Ansonsten ließ sich der Tiroler in punkto Aufstellung nicht in die Karten blicken, sondern deutete lediglich an, dass Florian Klein den Part rechts in der Viererkette übernehmen wird.

Unabhängig von der Aufstellung liegt die Favoritenrolle bei Österreich, wie auch Constantini weiß. "Wir sind gezwungen, drei Punkte zu machen." Allerdings sei gegen die Aserbaidschaner Vorsicht geboten. "Ich habe großen Respekt vor ihnen. Sie haben mit Berti Vogts einen guten Trainer."

Die Aussage des Deutschen, Aserbaidschan sei ungefähr auf eine Stufe mit Kasachstan zu stellen, relativierte der 55-Jährige. "Ich habe mit ihm bei der WM in Südafrika oft gefrühstückt und weiß, dass er gerne untertreibt. Aserbaidschan ist sicher besser als Kasachstan."

Constantini erwartet die Aserbaidschaner offensiver als beim 1:6 im September in Deutschland. Trotzdem spekuliert der Außenseiter mit einer Sensation. "Wir sind nicht hierher gefahren, um zu verlieren. Wir wollen hier sogar gewinnen, wenn Österreich mitmacht", betonte Vogts.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel