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Er will fahren, aber nichts überstürzen © APA (Archiv/epa)

Rainer Schönfelders Karriere war in den vergangenen Jahren von zahlreichen verletzungsbedingten Rückschlägen geprägt. Auch

Rainer Schönfelders Karriere war in den vergangenen Jahren von zahlreichen verletzungsbedingten Rückschlägen geprägt. Auch der jüngste in Form einer Kreuzbandimplantation im Februar 2010 konnte dem Kärntner nicht die Freude am Skirennsport nehmen. Derzeit befindet sich der 33-Jährige wieder einmal auf dem Weg zurück Richtung Slalom-Weltspitze.

"Im Jänner möchte ich wieder sportlich sinnvoll unterwegs sein", formulierte Schönfelder im Gespräch mit der Austria Presse Agentur sein Ziel. Die beiden Slaloms vor Jahreswechsel in Levi (14.11.) und Val d'Isere (12.12.) hat Schönfelder im Hinterkopf, überstürzen will er aber nichts. "Natürlich möchte ich starten. Aber ich will mich nicht stressen, sonst fahre ich wieder mit einem geschwollenen Fuß nach Hause", meinte der Slalom-Weltcup-Sieger 2003/04.

Körperlich sieht sich Schönfelder so fit wie zuletzt bei den Olympischen Winterspielen 2006 - und da hatte er zweimal Bronze eingefahren. Schritt für Schritt arbeitet er sich wieder heran. "Ich muss kämpfen, aber das bin ich gewohnt. Der Rückstand, den ich aufgerissen habe, ist enorm. Schrecklich, wie ich vor einem Monat skigefahren bin. Seitdem habe ich einen Riesenschritt gemacht, ich muss aber mindestens noch zwei Schritte machen. Ich sehe Licht am Ende des Tunnels und würde am liebsten den ganzen Tag skifahren."

Mit Erwartungen für die Saison will sich Schönfelder nicht beschäftigen. "Erwartungen führen zu Haltungsschäden. Aber Hoffnungen habe ich natürlich." Der Riesentorlauf ist für den einstigen Allrounder aktuell noch sehr weit entfernt. "Ich möchte im Slalom einigermaßen auf Touren kommen, dann ist automatisch auch die Kombination ein mögliches Thema." Fürs in der Vorsaison von der Öffentlichkeit geprügelte ÖSV-Herren-Team prognostiziert Schönfelder wieder bessere Zeiten.

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