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Robben arbeitet unterdessen am Comeback © APA (dpa)

Reinhard Rauball, der Chef der deutschen Liga, hat Bayern München im Millionenstreit mit dem niederländischen Fußball-Verband

Reinhard Rauball, der Chef der deutschen Liga, hat Bayern München im Millionenstreit mit dem niederländischen Fußball-Verband wegen des Ausfalls des verletzten Oranje-Teamspielers Arjen Robben seine Hilfe angeboten. Der Dortmunder Rechtsanwalt bezeichnete den "Fall" in der Münchner Zeitung "tz" als "völlig inakzeptabel".

Was da passiert sei, stelle eine völlig neue Dimension dar, sagte Rauball und übte Kritik am KNVB: "Diese Dimension ist, dass ganz offensichtlich Team- über Vereinsinteressen gestellt werden. Und das ist absolut nicht hinnehmbar." In dem Zwist geht es um einen Schaden im "höheren siebenstelligen Bereich". Robben war nicht fit zur WM-Endrunde gereist, kam als Vize-Weltmeister heim, fehlt den Bayern nun aber mit einem Muskelriss.

Die Schuld trifft laut Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Niederländer und deren Arzt, deshalb sollten sie auch zahlen. Der Ex-Internationale geht davon aus, "dass wir in den nächsten 14 Tagen wissen, ob es zu einer gütlichen Einigung kommt oder nicht". Gibt es kein Happy End, werden die Münchner "auf jeden Fall klagen". Das steht für Rummenigge fest.

Robben bereitet sich unterdessen auf sein Comeback vor. "Arjen wird im Jänner mit ins Wintertrainingslager reisen und dann auch topfit im Frühjahr zur Verfügung stehen", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger der "Bild"-Zeitung (Freitag-Ausgabe). Die erste Runde im neuen Jahr steht Mitte Jänner (14. bis 16.) auf dem Programm. Der Franzose Franck Ribery soll nach seinem Außenbandriss im Knie dagegen bereits im November zurückkehren.

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