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"Wir werden uns nicht hinten verstecken" © APA (Pessenlehner)

Nach einem freien Samstagnachmittag hat für die österreichischen Fußball-Teamspieler am Sonntag der Countdown für das

Nach einem freien Samstagnachmittag hat für die österreichischen Fußball-Teamspieler am Sonntag der Countdown für das EM-Qualifikationsspiel in Belgien begonnen. Nationaltrainer Constantini stimmte seine Truppe mit einem Video von der 0:1-Heimniederlage der Belgier gegen Deutschland auf den Gegner ein, der bei nur drei Punkten aus drei Spielen hält und deswegen am Dienstag unter Siegzwang steht.

Der Tiroler zeigte sich beim Auftritt der Belgier im September gegen Deutschland vor allem von den ersten 45 Minuten beeindruckt. "Da waren sie gleichwertig, ein paar Tage später haben sie in der Türkei geführt. Da sieht man, welche Qualität diese Mannschaft hat." Constantini geht davon aus, dass Daniel van Buyten und Co. von Beginn an großen Druck ausüben werden.

Dennoch sei von Österreich eine Abwehrschlacht nicht zu erwarten. "Wir werden versuchen, dass wir unser Spiel machen. Wenn man auf einen Punkt spielt, hat man am Ende meistens keinen."

Der Teamchef wird Stefan Maierhofer wieder an vorderster Front aufbieten - nicht nur aufgrund der Verletzung von Kapitän Marc Janko, sondern auch aufgrund der engagierten Darbietung des Ex-Rapidlers beim 3:0 gegen Aserbaidschan. "Technisch ist er vielleicht nicht der Überspieler, aber er ist ein Typ, der alle mitreißt", meinte Constantini.

Für den zweiten Stürmer Roland Linz könnte am Dienstag Zlatko Junuzovic als Freigeist im Zentrum agieren, dahinter dürfte mit Julian Baumgartlinger ein zusätzlicher defensiver Mittelfeldspieler in die Mannschaft rücken. Aserbaidschan-Held Marko Arnautovic soll wieder über die Seiten für entscheidende Akzente sorgen.

Goalie Jürgen Macho musste ob des jüngsten Hypes um Arnautovic schmunzeln. "Wenn er sich so wie gegen Aserbaidschan in den Dienst der Mannschaft stellt, ist es in Ordnung. Und was er abseits macht, ist egal", meinte der Schlussmann. Auf den ÖFB-Keeper wartet in Brüssel wohl mehr Arbeit als in den Partien gegen Kasachstan und Aserbaidschan zusammen.

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