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Bremer derzeit nur 13. der Tabelle © APA (dpa)

Der schlechte Saisonstart von Werder Bremen - die Hanseaten sind mit 13 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Mainz in der

Der schlechte Saisonstart von Werder Bremen - die Hanseaten sind mit 13 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Mainz in der deutschen Fußball-Bundesliga derzeit nur 13. - hat Konsequenzen nach sich gezogen. Die "Bild"-Zeitung berichtete am Mittwoch, dass wegen schlechter Leistungen der Lohn der Spieler teilweise eingefroren worden sei. Demnach hätten die Stars nur 50 Prozent ihres Gehalts erhalten.

Die Akteure, darunter auch die ÖFB-Kicker Marko Arnautovic und Sebastian Prödl, sollen darüber schon vor dem 3:2-Sieg im Nordderby daheim gegen den Hamburger SV am 25. September informiert worden sein. Auf die "Bild"-Frage, ob die Spieler wirklich nur die Hälfte ihres Grundgehalts bekommen hätten, antwortete Weder-Geschäftsführer Klaus Allofs: "Dazu will ich nichts sagen." Er soll den Stopp auch nicht auf eine weitere Nachfrage dementiert haben.

Aufsichtsratsboss Willi Lemke gab sich ebenfalls verschlossen und meinte: "Ich sage dazu nichts. Das ist Sache der Geschäftsführung." Schon nach dem desaströsen 1:4 am 21. September in Hannover habe, so "Bild", Allofs in einer Krisensitzung diese Strafmaßnahme gegenüber den Spielern angedroht. Die Stars wollen sich angeblich dazu ebenfalls nicht äußern.

Die teilweise Gehaltskürzung soll Marin, Frings und Co. Beine machen. Dass Werder seinen Angestellten dauerhaft das Geld vorenthalten kann, müssen die Spieler nicht befürchten. Denn das ist arbeitsrechtlich nicht möglich. "Geklagt wird bisher noch nicht", berichtete "Bild". Viele haben während der Länderspielreisen wahrscheinlich aber auch noch gar nicht auf die Eingänge ihres Bankkontos Einblick genommen.

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