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Verantwortung für Sicherheit bei Organisatoren © APA (epa)

Nach den Krawallen von Genua hat UEFA-Präsident Michel Platini ein hartes Vorgehen gegen Gewalttäter bei Sportveranstaltungen

Nach den Krawallen von Genua hat UEFA-Präsident Michel Platini ein hartes Vorgehen gegen Gewalttäter bei Sportveranstaltungen angekündigt. "Wir wissen, wo die Hooligans sind. Polen ist von diesem Problem auch nicht frei", sagte Platini am Donnerstag in Warschau. Die Europäische Fußball-Union werde das Prinzip "Null-Toleranz" gegenüber den Rowdys im Stadion konsequent umsetzen, versicherte Platini.

Sicherheitskräfte in Polen und in der Ukraine würden das Gewaltproblem in den Griff bekommen, meinte Platini. Die Verantwortung für die Sicherheit liege bei den Organisatoren der EM. Beide Länder richten 2012 gemeinsam die Fußball-Europameisterschaft aus. Wegen schwerer Ausschreitungen beim EM-Qualifikationsspiel Italien gegen Serbien war die Partie am Dienstagabend in Genua nach sieben Minuten abgebrochen worden. Auch in Polen kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Krawallen.

Mit dem Stand der Vorbereitungen in Polen auf die EM-Endrunde in knapp zwei Jahren zeigte sich Platini zufrieden. Alles laufe nach Plan. In Warschau soll am 8. Juni 2012 das Eröffnungsspiel der EURO 2012 stattfinden.

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