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Ivan Bogdanov als Anführer identifiziert © APA (epa)

Nach den schweren Ausschreitungen beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Italien und Serbien am Dienstag sind am Freitag acht

Nach den schweren Ausschreitungen beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Italien und Serbien am Dienstag sind am Freitag acht serbische Randalierer im Gefängnis von Genua vom Untersuchungsrichter vernommen worden. Dieser muss nun entscheiden, ob die Untersuchungshaft für die Randalierer verlängert werden soll. Die serbischen Rowdys entschuldigten sich indes für ihre Tat.

Hooligan-Anführer Ivan Bogdanov bestritt, dass es sich um eine politische Aktion gehandelt hätte. Er habe lediglich gegen den serbischen Fußballverband protestieren wollen, weil dieser Spieler seines Lieblingsvereins Roter Stern Belgrad von EM-Qualifikationsspielen ausgeschlossen habe.

Die Rechtsanwälte Bogdanovs streben für ihren Mandanten einen gerichtlichen Vergleich an. Sie forderten eine zweijährige Haftstrafe und seine Ausweisung, da der Serbe kein EU-Bürger ist. Sollte das Gericht die Forderung auf einen gerichtlichen Vergleich ablehnen, droht dem 29-jährigen Nationalisten eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren.

Nach den Krawallen in Genua musste Italien scharfe Kritik aus Serbien über gravierende Mängel in der Organisation des Spiels hinnehmen. "Die Italiener werden Probleme haben, die Mängel in der Organisation des Matches zu erklären. Wir haben nach den UEFA-Regeln korrekt gehandelt", sagte etwa der Generalsekretär des serbischen Fußballverbandes, Zoran Lakovic, nach Angaben italienischer Medien.

Bei einem organisatorischen Treffen am Dienstagvormittag habe der Delegierte des serbischen Fußballverbands die italienischen Behörden vor der Gefahr eines Ansturms von Hooligans aus Serbien gewarnt, jedoch keine Antwort erhalten. Lakovic äußerte die Hoffnung, dass die UEFA nach ihrer Untersuchung über die Ausschreitungen in Genua die serbische Nationalmannschaft nicht zu streng bestrafen werde.

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