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Daxbacher: Müssen "ordentliche Leistung abliefern" © APA (Archiv/Neubauer)

Austria Wien ist in dieser Bundesliga-Saison auswärts eine Macht und gemeinsam mit Sturm Graz in der Fremde noch ungeschlagen.

Austria Wien ist in dieser Bundesliga-Saison auswärts eine Macht und gemeinsam mit Sturm Graz in der Fremde noch ungeschlagen. Da kommt die nächste Aufgabe gerade recht: Zum Abschluss der 11. Runde tritt der Vizemeister fern der Heimat und noch dazu gegen einen Lieblingsgegner an. "Wir sind Favorit", daher die Ansage von Trainer Karl Daxbacher vor dem Sonntags-Duell (16.00 Uhr) mit Mattersburg.

Die Burgenländer sind gegen die Violetten seit dreieinhalb Jahren sieglos. Am 14. April 2007 verloren die Favoritner 1:3, danach gab es in 13 Spielen keine Niederlage (7-6-0) mehr. Die Gäste haben in bisher 29 Liga-Partien insgesamt nur viermal (4-9-16) verloren - jeweils im Mattersburger Stadion nahe dem Eisenbahnviadukt. Die nackten Zahlen täuschen jedoch ein wenig, denn die Burgenländer erwiesen sich mit ihrem Publikum im Rücken oft als harte Nuss. "Sie geben im Kampf gegen den Abstieg alles", glaubt Daxbacher und verwies auf den 1:0-Heimsieg des Tabellenvorletzten gegen Meister Salzburg.

Die Gäste sind nicht nur wegen dieses Achtungserfolgs gewarnt, sondern auch durch das 1:0 zuletzt in Linz, wo die Mattersburger dem LASK die Rote Laterne übergaben. "Wir müssen von Beginn an hellwach sein, in die Zweikämpfe gehen und eine ordentliche Leistung abliefern", warnte Daxbacher seine Schützlinge vor Bürger, Naumoski und Co. Die Austria muss in Mattersburg Safar (Handgelenk), Suttner (Muskel) und Jun (Bänder und krank) verzichten. Durch den Ausfall Juns könnte nur eine Spitze aufgeboten werden.

Nach dem 3:3 (daheim) und dem 1:0 (auswärts) gegen den LASK haben die Burgenländer, die angesichts des Gegners vielleicht auch nur mit einem Stürmer aufkreuzen werden, neue Hoffnung und neue Kräfte bekommen. "Vier Punkte hat uns vorher keiner zugetraut. Nun weiß meine Mannschaft, dass sie mithalten kann", glaubt SVM-Coach Franz Lederer, dessen Elf trotz der negativen Serie gegen die Austria "scharf" sei auf dieses Spiel. "Wenn alles passt, alle alles geben, dann ist auch gegen Austria etwas möglich."

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