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Frank Stronach bleibt ein Fußball-Mäzen © APA (Pfarrhofer)

Frank Stronachs Magna-Konzern wird Sturm Graz in Zukunft finanziell unter die Arme greifen. Wie Magna am Freitag bekanntgab, wird

Frank Stronachs Magna-Konzern wird Sturm Graz in Zukunft finanziell unter die Arme greifen. Wie Magna am Freitag bekanntgab, wird das Unternehmen beim steirischen Fußball-Traditionsclub für zumindest ein Jahr die Kosten für "einige junge Spieler" übernehmen. Stronachs Engagement beim Bundesliga-Konkurrenten SC Wiener Neustadt soll dies nicht beeinträchtigen.

"Ich hoffe, dass dies ein Beitrag sein kann, den Fußball in Österreich attraktiver zu machen und dass Sturm Graz an der Spitze der Bundesliga mitspielen kann", wurde "Magna-Chairman" Stronach in der Mitteilung zitiert. Der gebürtige Steirer hatte in den vergangenen Wochen mehrmals sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Sturm beteuert.

Der Mäzen sieht sein Engagement als "soziale Verantwortung", da sich "die Regierung nicht um alles kümmern kann". Bei Magna hatte sich der Multimilliardär Anfang September aus dem Konzern zurückgezogen und sich dies mit einer Abfindung im Gesamtwert von bis zu 1,1 Mrd. Dollar vergüten lassen.

Magna hatte daraufhin seinen Ausstieg bei Wiener Neustadt mit Saisonende bekannt gegeben. Stronach selbst will die Niederösterreicher aber weiter finanziell unterstützen. "Ich werde behilflich sein, damit der Club auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen kann. Ich werde nicht nur die Jugendmannschaften, sondern auch die Profis weiter unterstützen", kündigte der 78-Jährige erst am Freitag gegenüber der Tageszeitung "Österreich" an. Der SC müsse laut Stronach aber auch selbst Sponsoren an Land ziehen.

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