vergrößernverkleinern
Jubel bei den Linzern © APA (rubra)

Der LASK hat am Samstagabend die mehr als 400 Minuten dauernde Torsperre von Wiener Neustadt gebrochen und mit einem 2:1-Erfolg

Der LASK hat am Samstagabend die mehr als 400 Minuten dauernde Torsperre von Wiener Neustadt gebrochen und mit einem 2:1-Erfolg in der 11. Runde der Fußball-Bundesliga den zweiten Saisonsieg gefeiert. Zudem gaben die Oberösterreicher die Rote Laterne des Tabellenletzten an Mattersburg ab. Die Wiener Neustädter verloren am Samstag nach vier Partien ohne Niederlage erstmals wieder.

Die Niederösterreicher starteten druckvoll und gingen früh in Führung. Mirnel Sadovic köpfelte bereits in der achten Minute einen Corner von Vaclav Kolousek aus kurzer Entfernung unbedrängt ins LASK-Tor. Nach diesem Schock waren die Linzer allerdings die bessere Mannschaft und verjuxten zahlreiche gute Chancen. Alexander Zickler vergab in der 26. Minute aus aussichtsreicher Position, vier Minuten vor dem Seitenwechsel schoss er alleine vor dem Tor Neustadt-Goalie Saso Fornezzi an.

Auch Lukas Kragl (27.) und Klodian Duro (36.), der einen Freistoß knapp am linken Eck vorbeischoss, konnten Fornezzis Torsperre zunächst nicht brechen. Insgesamt 422 Minuten blieb die Neustädter Abwehr ohne Gegentor, ehe sie durch Daniel Sobkova in der 55. Spielminute gebrochen wurde. Der eingewechselte 25-Jährige traf per Kopf nach Flanke von Christian Mayrleb.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste eigentlich mit viel Engagement gestartet. LASK-Tormann Thomas Mandl hielt sein Team mit Paraden gegen Hannes Aigner (49.) und Patrick Wolf (52.) im Spiel. Nachdem diese Phase durchtaucht war, lieferten die Teams einander einen unterhaltsamen Schlagabtausch. Ein Aigner-Kopfball klatschte in der 60. Minute an die Latte, auf der anderen Seite rettete Fornezzi per Fußabwehr gegen Zickler (72.).

In der Schlussphase hatte der LASK das nötige Quäntchen Glück. Der Wiener Neustädter Christian Ramsebner lenkte einen Eckball ins eigene Tor und sorgte unfreiwillig für die 2:1-Führung der Linzer, die sich diese nicht mehr nehmen ließen. In der Nachspielzeit verlor Neustadts Michael Madl die Nerven und wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung ausgeschlossen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel