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Auch die Riesch-Schwestern sind rundum zufrieden © APA (dpa)

Sölden jubelt vor dem Auftakt des alpinen Ski-Weltcups über die Top-Bedingungen auf dem Rettenbachgletscher. "In einem derart

Sölden jubelt vor dem Auftakt des alpinen Ski-Weltcups über die Top-Bedingungen auf dem Rettenbachgletscher. "In einem derart perfekten Zustand war die Strecke noch nie", meinte Rennleiter Rainer Gstrein. Für die Riesentorläufe der Damen (Samstag) und Herren (Sonntag) werden im Ötztal wieder insgesamt rund 20.000 Zuschauer erwartet.

"Wir hatten heuer aber auch Glück mit dem Wetter", sagte Gstrein angesichts der Piste und verwies auf einen relativ kalten August und wenige warme Föhntage im Herbst. Die Naturschneeunterlage wurde mit Kunstschnee überschüttet, inzwischen ist die komplette Strecke präpariert. Ein wenig Neuschnee kann die Veranstalter nicht sonderlich nervös machen. Die Zeiten der Athleten dürften heuer etwas höher sein, im Steilhang vor der flachen Zieleinfahrt werden nämlich mehr Richtungstore aufgestellt.

Die ÖSV-Teams holen sich am Dienstag und Mittwoch in Sölden den letzten Schliff, die Damen und die Herren absolvieren auf dem Gelände rund um die gesperrte Rennpiste zwei Trainingstage, die für die Cheftrainer von höchster Bedeutung sind. "Wir nützen die zwei Trainingstage noch zur Materialabstimmung und wollen auf möglichst wettkampfnahen Verhältnissen trainieren", erklärte Herren-Chefcoach Mathias Berthold.

Beim Training mit dabei wird auch Benjamin Raich sein. Der Tiroler, Österreichs größte Sieghoffnung für Sonntag, hat eine leichte Darmgrippe gemischt mit einer Verkühlung überstanden, ist aber bereits wieder voll auf Sonntag fokussiert.

Eva-Maria Brem, die sich nach einem Schien- und Wadenbeinbruch zurückkämpft, setzt in Sölden ihr Aufbauprogramm fort. In Sölden nützen auch zahlreiche andere Nationen die perfekten Bedingungen, u.a. hat sich auch schon das US-Herren-Team mit Bode Miller oder Ted Ligety eingeschwungen.

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