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Bei Berthold kommt der Spaß nicht zu kurz © APA (Pfarrhofer)

Anlässlich des Saisonstarts des alpinen Ski-Weltcups am Samstag und Sonntag in Sölden, erzählt Mathias Berthold, Cheftrainer

Anlässlich des Saisonstarts des alpinen Ski-Weltcups am Samstag und Sonntag in Sölden, erzählt Mathias Berthold, Cheftrainer der ÖSV-Herren, über die Erwartungen an den bevorstehenden Winter. "Wir wollen optimal gut skifahren, dann wird es auch gute Ergebnisse geben", so Berthold. Gearbeitet wird hart, aber "mit viel Spaß". "Wir sind auf einem guten Weg", ist sich der neue Trainer sicher.

Über das erste Rennen seiner Ära als ÖSV-Cheftrainer meint Berthold: "Sölden ist wichtig, aber nicht überlebenswichtig, man darf das nicht überbewerten. Sölden ist keine Garantie für eine gute oder schlechte Saison. Man kann auch Weltmeister werden, wenn man in Sölden 15. wird." Ziele in Form von Zahlen oder Platzierungen will Berthold keine vorgeben. Vielmehr wollen die heimischen Skiasse von Anfang bis zum Ende vorne mitfahren. Als mindestens genauso wichtig ist für Berthold aber auch "das Heranführen der jungen Athleten an die Weltcup-Mannschaft. Dieses Loch müssen wir in den kommenden drei, vier Jahren schließen, sonst haben wir ein Problem." Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der WM im Februar.

Bei Benni Raich, Österreichs Hoffnung auf den Gesamt-Weltcup, habe man den Trainingsschwerpunkt auf Technik gelegt, dazu auch Super-G. "Für ihn ist es wichtig, dass er in seinen Hauptdisziplinen Slalom, Kombination und Riesentorlauf um den Sieg mitfährt", erklärt Berthold. "Man muss von Rennen zu Rennen schauen, nicht aufs Ziel am Ende der Saison."

Die Sicherheitsdebatte brachten für den ÖSV-Cheftrainer der Herren noch keine zufriedenstellenden Resultate: "Bisher hat man zwar darüber geredet, aber nichts gemacht. Leider müssen anscheinend Verletzungen passieren, bis etwas geschieht." Dass der Skisport gefährlich ist, sei ein Faktum - "daran wird sich ohnehin nichts ändern". Klar sei aber, das man das Tempo reduzieren müsse.

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