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Interesse aus England und Spanien © APA (epa)

Das Buhlen der internationalen Fußball-Topclubs um den wechselwilligen Stürmerstar Wayne Rooney hat begonnen. Nachdem

Das Buhlen der internationalen Fußball-Topclubs um den wechselwilligen Stürmerstar Wayne Rooney hat begonnen. Nachdem Manchester Uniteds Trainer Alex Ferguson am Dienstag die Wechselabsichten des Briten enthüllt hatte, haben mittlerweile Liga-Konkurrent Chelsea und Real Madrid deutlich Interesse bekundet.

"Ruft mich an, wenn ManU entscheidet, dass er gehen muss", sagte Real-Trainer Jose Mourinho am späten Dienstagabend. Auch Chelsea-Trainer Carlo Ancelotti meinte: "Ich denke, wenn Rooney wieder auf dem Markt ist, ist nicht nur Chelsea, sondern sind auch viele andere Teams an ihm interessiert."

Der Premier-League-Verein Manchester City hingegen bleibt bisher zurückhaltend: "Es hat keinen Kontakt gegeben. Er ist ein großartiger Spieler, aber das ist nicht mein Problem, ich konzentriere mich auf das nächste Spiel", sagte Trainer Roberto Mancini vor der Europa-League-Begegnung mit Lech Posen in der Gruppe von Salzburg.

Der Vertrag des englischen Nationalstürmers läuft noch bis Sommer 2012. Barcelona, Real Madrid sowie Chelsea und ManCity gelten als mögliche Ziele des 24-Jährigen. ManCity hatte 2009 bereits den Argentinier Carlos Tevez von ManUnited geholt.

Die britische Boulevardpresse kritisierte am Mittwoch den zuletzt formschwachen Stürmer. Das Blatt "Mirror" bezeichnete ihn als "geldgierigen Dummkopf", andere sprachen von "Verrat". Nach verschiedenen Berichten streben Rooney und sein Berater ein Wochengehalt von 150.000 Pfund (170.000 Euro) netto an, was einem Netto-Jahreseinkommen von 7,8 Millionen Pfund (8,9 Millionen Euro) entspräche.

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