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Nach dem Match gegen Rapid war Schluss © APA (epa)

Nach der peinlichen 0:2-(0:2)-Heimniederlage in der Fußball-Europa-League gegen Rapid muss sich ZSKA Sofia wieder einmal auf

Nach der peinlichen 0:2-(0:2)-Heimniederlage in der Fußball-Europa-League gegen Rapid muss sich ZSKA Sofia wieder einmal auf Trainersuche begeben. Der bulgarische Rekordmeister trennte sich noch am Donnerstagabend vom Mazedonier Gjorgje Jovanovski, der nach nur neun Wochen gefeuert wurde. Der 54-jährige war damit bereits das siebente "ZSKA-Trainer-Opfer" in diesem Jahr.

Neben Jovanovski musste auch Sportdirektor Emil Kostadinow seinen Platz räumen. "Wir hatten keine andere Wahl nach den negativen Resultaten der vergangenen Wochen", begründete ZSKA-Präsident Dimitar Borisow seine Entscheidung. In der Europa League nach drei Spielen noch punkt- und torlos liegt der Traditionsclub, der es bisher auf 31 nationale Liga-Titel gebracht hat, auch in der Meisterschaft nach zehn Runden als Neunter zwölf Punkte hinter dem Tabellenführer und Erzrivalen Lewski Sofia aussichtslos im Hintertreffen.

Einige Hundert ZSKA-Fans ließen ihrem Ärger unmittelbar nach dem Rapid-Match freien Lauf. Bei Zusammenstößen mit Exekutivkräften wurden vier Beamte leicht verletzt und insgesamt 18 Anhänger festgenommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Lokale Medien berichteten indes, dass die ehemaligen ZSKA-Spieler Sascho Borisow und Milen Radukanow die Nachfolge von Jovanovski antreten und den Club aus der sportlichen Krise führen sollen.

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