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Vonn (l.) und Riesch (r.) starten als Favoritinnen © APA (Techt)

Der alpine Ski-Weltcup beginnt am Samstag mit dem Damen-Riesentorlauf in Sölden, und damit ist der Ring wieder freigegeben für

Der alpine Ski-Weltcup beginnt am Samstag mit dem Damen-Riesentorlauf in Sölden, und damit ist der Ring wieder freigegeben für die nächste Runde Lindsey Vonn gegen Maria Riesch. Am Ende der Vorsaison hatte Vonn im Gesamtweltcup 155 Punkte mehr auf demk Konto als Riesch und neben der großen Wertung auch jene in Abfahrt, Super-G und Super-Kombination geholt, Riesch eroberte die kleine im Slalom.

Auch an Weltcupsiegen hatte Vonn gegenüber Riesch mit 11:3 deutlich mehr auf der Habenseite, doch bei den Olympischen Spielen in Whistler überstrahlte die Deutsche mit den Goldmedaillen in Slalom und Super-Kombination die Damenrennen, die aktuell weltbeste Rennläuferin hatte in der prestigeträchtigen Abfahrt zugeschlagen.

"Mein Ziel ist es, besser zu sein als im letzten Jahr. Ich hatte elf Siege und nun möchte ich zwölf haben", meinte die 26-jährige Vonn, die in ihrer Karriere bisher 33 Mal im Weltcup ganz oben stand und dennoch nicht alles erreicht hat. Was fehlt, ist ein Sieg im Riesentorlauf. "Der Riesentorlauf ist meine schwächste Disziplin, doch er wird wichtig für den Gesamtweltcup sein. Ich würde gerne einen gewinnen, dann hätte ich Erfolge in allen Disziplinen. Aber ich weiß nicht, ob ich auf diesem Level bin", sagte die Athletin aus Vail, die sich auch in Österreich und Deutschland zu Hause fühlt.

Trotz perfekter Saison ging die Amerikanerin im Sommer neue Wege und legte den Fokus auf die technischen Disziplinen Riesentorlauf und Slalom. "Schneller, agiler, explosiver, generell kraftvoller", wollte sie werden. Anstatt in Vail spulte sie ihr Fitnessprogramm in niedrigerer Höhe in einem Trainingscenter in San Diego ab und schaute sich von den dort an ihrer Form arbeitenden Leichtathleten und anderen Sommersportlern einiges ab.

Riesch hat hingegen im Sommer den Schwerpunkt auf das Speedtraining gelegt. "Wir haben beide auf unsere Schwächen vom letzten Jahr reagiert, es ist ganz normal, dass man das Training dementsprechend anpasst. Lindsey hat definitiv keine Schwächen gezeigt in Abfahrt und Super-G, im Slalom und Riesentorlauf aber eben schon. Und bei mir war es eben genau andersrum", sagte die 25-Jährige, der wie Vonn im Weltcup noch ein Riesentorlaufsieg zur kompletten Sammlung fehlt, die in dieser Disziplin aber im Vorjahr bereits näher dran war als Vonn.

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