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Tabellenführer Wacker empfängt Meister Salzburg © APA (Archiv/Parigger)

Rapid und Salzburg kehren am Sonntag mit Erfolgserlebnissen in die Mühen der Ebene zurück. Nach dem 1:1 des Meisters gegen

Rapid und Salzburg kehren am Sonntag mit Erfolgserlebnissen in die Mühen der Ebene zurück. Nach dem 1:1 des Meisters gegen Juventus Turin und dem 2:0 der Wiener bei ZSKA Sofia hoffen beide Mannschaften in der 12. Runde der Fußball-Bundesliga auf den Europa-League-Effekt. Rapid tritt auswärts bei Wiener Neustadt an (16.00 Uhr/live ORF1), die "Bullen" gastieren bei Tabellenführer Innsbruck (18.30).

"Der Sieg in der Europa League war sehr wichtig für uns und ist sicher auch von Wiener Neustadt registriert worden", sagte Rapid-Coach Peter Pacult nach dem Erfolg gegen einen bulgarischen Gegner, der sich in Sofia freilich in Unform präsentierte. Die Wiener, die drei Punkte Rückstand auf den Tabellenfünften aus Wiener Neustadt haben, kamen zuletzt über zwei Unentschieden gegen Kapfenberg und Innsbruck nicht hinaus, wollen aber spätestens jetzt ihre Aufholjagd starten.

Rapid-Kapitän Steffen Hofmann, der trotz Schambeinentzündung eine gute Vorstellung ablieferte und auch ein Tor erzielte, sieht den Zeitpunkt jedenfalls gekommen. "Ich hoffe, dass endlich der Knoten geplatzt ist", meinte der Deutsche. Rapid muss gegen die Niederösterreicher, die nach der 1:2-Niederlage beim LASK etwas außer Tritt gekommen sind, auf den gesperrten Veli Kavlak, Helge Payer und Thomas Hinum verzichten.

Salzburg ist derzeit sogar nur Tabellensiebenter, hat aber noch zwei Spiele nachzutragen, u.a. die Heimpartie am kommenden Mittwoch gegen Spitzenreiter Innsbruck. Doch zuvor muss der Titelverteidiger noch am Sonntagabend (18.30/live Sky Austria) im ausverkauften Tivoli-Stadion bestehen. "Wir haben gegen Juventus gezeigt, dass wir es können. Jetzt erwarte ich auch in der Meisterschaft eine ähnliche Leistung", forderte Bullen-Coach Huub Stevens von seinen Mannen. Einwurf-Spezialist Christian Schwegler schlug in dieselbe Kerbe. "Wir müssen an dem Gesicht vom Juventus-Spiel festhalten, das in den Vordergrund bringen", meinte der Schweizer.

Innsbruck-Coach Walter Kogler ist aber überzeugt, dass sein Team auch mit dem Meister mithalten kann. "Wir wollen wie in den anderen Heimspielen eine gute Leistung bringen und ein gutes Spiel abliefern. Daran ändert sich auch nichts, wenn der Gegner Salzburg heißt", erklärte Kogler, der sich bereits auf die Neuauflage des West-Derbys freute. "Es ist schön, wenn Innsbruck und Salzburg wieder einmal in der Bundesliga gegeneinander spielen."

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