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Kienast war zweimal erfolgreich © APA

Der SK Sturm Graz bleibt der Angstgegner des Kapfenberger SV. Am Samstagnachmittag setzten sich die Grazer in Kapfenberg

Der SK Sturm Graz bleibt der Angstgegner des Kapfenberger SV. Am Samstagnachmittag setzten sich die Grazer in Kapfenberg souverän 4:0 (1:0) durch und haben in Auswärtsspielen bei den Obersteirern seit dem 8. Mai 1958 nicht mehr verloren. In der Tabelle übernahm Sturm zumindest bis nach dem Spiel der SV Ried (18.30 Uhr) gegen Mattersburg am Samstagabend die Führung, einen Punkt vor den Riedern.

Kapfenberg begann als aktiveres Team und hatte bereits nach 35 Sekunden die erste große Gelegenheit. Nach Fehler von Sturm-Innenverteidiger Gordon Schildenfeld zog KSV-Solospitze Deni Alar allein aufs Tor der Grazer, scheiterte aber am aufmerksamen Goalie Christian Gratzei. Gegen den Spielverlauf gingen die Gäste unter kräftiger Mithilfe von Kapfenberg-Verteidiger Milan Fukal in Führung. Der Tscheche versenkte in der 31. Minute eine Flanke von Sturm-Flügelspieler Christian Klem volley im eigenen Tor.

Erst mit diesem Treffer fand Sturm ins Spiel. In der 36. Minute parierte KSV-Tormann Raphael Wolf einen Direktschuss von Andreas Hölzl. Kapfenberg blieb trotzdem gefährlich. Kurz vor der Pause war Gratzei bei einem tückischen Ball von Christoph Kröpfl (43.) aufs lange Eck zur Stelle. Auch nach dem Seitenwechsel begannen die Kapfenberger druckvoll, wurden aber erneut durch einen Abwehrfehler zurückgeworfen. Bei einem Freistoß von Klem stand Roman Kienast am langen Eck möglicherweise in Abseitsposition völlig frei und traf zum 0:2.

Dieser Treffer war die Vorentscheidung, auch wenn die Kapfenberger sich weiter bemühten. Fukal (62.) köpfelte einen Kocin-Corner knapp am langen Eck vorbei, Umut Kocin (72.) selbst setzte einen Weitschuss knapp daneben. Als Kienast (78.) nach Flanke von Imre Szabics auf 3:0 für Sturm erhöhte, war das Match endgültig entschieden. Drei Minuten später sorgte Thomas Burgstaller (82.) für das 4:0 und den Schlusspunkt.

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