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Der junge Tadic traf in Hälfte eins zweimal © APA (Oczeret)

Die Austria kann zu Hause doch noch gewinnen. Die Wiener Violetten setzten sich gegen Nachzügler LASK am Samstagabend im

Die Austria kann zu Hause doch noch gewinnen. Die Wiener Violetten setzten sich gegen Nachzügler LASK am Samstagabend im Horr-Stadion völlig verdient 4:1 (3:0) durch und feierten nach vier sieglosen Liga-Partien vor heimischen Kulisse wieder einen vollen Erfolg. Während der Vizemeister den Sprung auf Rang drei bejubeln durfte, rutschten die Linzer ans Tabellenende ab.

Jung-Stürmer Dario Tadic war bei seinem zweiten Einsatz für die Profis mit einem Doppelpack (30., 35.) erfolgreich. Die Führung für die Austria hatte Routinier Peter Hlinka (20.) erzielt, den Schlusspunkt setzte ein unglückliches Eigentor von LASK-Keeper Thomas Mandl (85.). Den Ehrentreffer für die klar unterlegenen Oberösterreicher erzielte Thomas Piermayr (47.). Die Mannschaft von Helmut Kraft hält nach der 12. Runde auswärts damit weiter bei nur zwei Zählern.

Die miserable Heimbilanz war vor der Partei Gesprächsthema Nummer eins im violetten Lager. Die Austria ließ aber gegen die wieder auf den zuletzt gesperrten Kapitän Rene Aufhauser zählenden Linzer von Beginn an nichts anbrennen. Die Hausherren ließen wie von Coach Karl Daxbacher gefordert Ball und Gegner laufen, die Linzer kamen nicht in die Zweikämpfe und waren vollauf damit beschäftigt, die Null zu halten.

Bei Schussversuchen des aufgrund einer Rückenblessur von Julian Baumgartlinger in die Start-Elf gerückten Michael Liendl (10., 13.) waren noch Linzer Beine im Weg, bei einem Kopfball von Roland Linz (14.) rettete Lukas Kragl auf der Linie. Fünf Minuten später war der Torbann aber gebrochen. Hlinka bezwang Ex-Austrianer Mandl mit einem platzierten Flachschuss, ehe Tadic bei seinem Heimdebüt für die Profis doppelt erfolgreich war.

Der bereits in Mattersburg aufgebotene 20-Jährige schlug nach einer Leovac-Flanke per Kopf, allerdings knapp aus Abseits, sowie nach einem perfekt abgeschlossenen Konter über Zlatko Junuzovic zu. Dem LASK drohte nun ein Debakel, 17 Torschüsse für die Austria mit Pausenpfiff zeigten die Überlegenheit der groß aufspielenden Daxbacher-Elf.

Eine Unachtsamkeit der Austria, die abseits des Rasens mit Jung-Teamspieler Aleksandar Dragovic verlängern will sowie einen Namenssponsor für das heimische Stadion sucht, nutzten die Stahlstädter zur Resultatskosmetik: Piermayr war nach einem Eckball aus kurzer Distanz zur Stelle. Für die Austria war dies aber nur ein Schönheitsfehler. Sie setzte dort fort, wo sie in der ersten Spielhälfte aufgehört hatte. Lediglich die Chancenauswertung klappte nicht nach Wunsch.

Stankovic (52.), Tadic (60.), zweimal Linz (66./Stange, 69.) und Junuzovic (72.) vergaben Chancen auf einen Kantersieg. Eine Stankovic-Flanke fand via Stange und dem Rücken von Mandl schließlich noch den Weg ins Linzer Gehäuse. Wermutstropfen für die Wiener war der Ausfall von Dragovic, der mit Verdacht auf Seitenbandverletzung im Knie vom Feld musste.

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