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Unentschieden in Wiener Neustadt © APA (Oczeret)

Der SK Rapid tritt in der Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Die Hütteldorfer erreichten durch Treffer von Katzer (22.)

Der SK Rapid tritt in der Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Die Hütteldorfer erreichten durch Treffer von Katzer (22.) beziehungsweise Aigner (26./Elfer) am Sonntag auswärts gegen Wiener Neustadt nur ein 1:1, bleiben damit im Mittelfeld stecken und liegen nach Verlustpunkten gerechnet schon zehn Zähler hinter dem zumindest vorläufigen Spitzenreiter Sturm Graz.

Die erste Hiobsbotschaft hatte Rapid schon vor dem Anpfiff ereilt. Kapitän Hofmann versäumte wegen Adduktorenproblemen seine erste Bundesliga-Partie seit Mai 2009 und weil Kavlak wegen einer Sperre zuschauen musste, fehlte den Grün-Weißen die Kreativabteilung im Mittelfeld. Trimmel und Saurer bemühten sich zwar redlich, konnten die dadurch entstandene Lücke aber nicht schließen.

Dennoch bekamen die 7.100 Zuschauer im ausverkauften Stadion von Wiener Neustadt einen Leckerbissen vorgesetzt. Nach Flanke von Saurer donnerte Katzer den Ball in der 22. Minute volley unter die Latte. Die kalte Dusche für die Rapidler, die in der 15. Minute auch noch Vennegoor of Hesselink aufgrund einer Oberschenkelverletzung verloren, folgte schon vier Minuten später: Kayhan griff Simkovic an der Strafraumgrenze ans Trikot, der Neustädter ging zu Boden und veranlasste Schiedsrichter Prammer damit zur Verhängung eines Elfmeters, der von Aigner souverän verwandelt wurde.

In der 41. Minute sorgte Pehlivan mit einem guten Antritt noch einmal für Gefahr, doch Fornezzi und Ramsebner verhinderten mit vereinten Kräften ein Gegentor. Kurz nach der Pause stand wieder ein Hütteldorfer im Mittelpunkt, diesmal aber in negativer Hinsicht. Kayhan sah für ein rot-würdiges Einsteigen gegen Schicker Gelb-Rot.

Die Hausherren hätten es aber auch unabhängig von der Schiedsrichtergunst in der Hand gehabt, das Spiel zu entscheiden, allerdings schoss der eingewechselte Sadovic in aussichtsreicher Position weit neben das Tor (72.). In der Schlussphase gingen beide Teams kein allzu großes Risiko mehr ein - auch nicht nach Gelb-Rot für Wiener-Neustadt-Kicker Wolf in der 86. Minute.

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