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Will, dass sein Team nun nachlegt © APA (Parigger)

Meister Red Bull Salzburg möchte am Mittwoch (20.30) das Loch zur Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga weiter verkleinern.

Meister Red Bull Salzburg möchte am Mittwoch (20.30) das Loch zur Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga weiter verkleinern. "Wir haben noch einen langen Weg mit vielen Hindernissen zu gehen. Jetzt müssen wir nachlegen und einen weiteren Stein zur Seite schieben", meinte Trainer Huub Stevens vor dem Nachtragsmatch der 2. Runde daheim gegen Wacker Innsbruck.

Den Tirolern bietet sich die schnelle Chance auf Revanche für die 0:1-Heimniederlage gegen die Salzburger am vergangenen Sonntag und damit die Rückkehr an die Tabellenspitze. Stevens ist der Ansicht, dass der überraschend starke Aufsteiger aus Innsbruck in Auswärtsspielen noch eine Spur gefährlicher ist als im heimischen Tivoli-Stadion. "Wacker spielt einen sehr guten Reaktionsfußball, und das können sie auswärts besser", sagte der Niederländer. Stevens war in der jüngsten Vergangenheit vor allem mit der Leistung beim 1:1 in der Europa League gegen Juventus sehr zufrieden, mit dem Spiel in Innsbruck war er nur in taktischer Hinsicht glücklich. "Spielerisch muss da mehr kommen."

Entscheidend sei, dass sein Team nun Rhythmus und Balance finde. Dafür eignen sich in Salzburg anscheinend Doppelrunden ganz besonders, das beweist nämlich die Statistik. Wenn zweimal in Folge der selbe Gegner gewartet hat, dann haben die Salzburger seit 2006 keine der 16 Partien verloren (13 Siege, 3 Remis). Zudem hat Salzburg die jüngsten sechs Heimpartien gegen Tirol bei einem Torverhältnis von 19:3 gewonnen.

Stürmer Alan wird nach zwei Spielen Zwangspause wieder in den Kader zurückkehren, der Brasilianer hatte sich durch mangelhafte Trainingseinstellung den Zorn von Stevens zugezogen. Die Innsbrucker haben sich am Montag in Seefeld in eine Kältekammer gewagt, um die Regeneration voranzutreiben. "Wir können in Salzburg sicher etwas mitnehmen. Man hat am Sonntag gesehen, dass wir auf Augenhöhe waren", meinte Wacker-Trainer Walter Kogler, der allerdings über die Klasse des Gegners sagte: "Diese Salzburger Mannschaft hat schon sehr großes Potenzial."

Marcel Schreter will Revanche fürs 0:1. "Das war eine wirklich blöde Niederlage, jetzt müssen wir eben in Salzburg etwas holen", forderte der beste Innsbrucker Torschütze. Schreter und Co. haben in den vergangenen vier Liga-Partien allerdings nur zweimal unentschieden gespielt und zweimal verloren und dabei lediglich einen Treffer erzielt.

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