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Der Österreicher warf das Handtuch © APA

Die zweite Ära von Trainer Attila Sekerlioglu in Ghana, dem Land des Fußball-WM-Viertelfinalisten 2010, hat nur zwei Spiele

Die zweite Ära von Trainer Attila Sekerlioglu in Ghana, dem Land des Fußball-WM-Viertelfinalisten 2010, hat nur zwei Spiele gedauert. Nach einem sensationellen 1:0-Heimsieg über Meister Aduana Stars, einer 0:2-Niederlage gegen FC Edubiase und einer Spielerrevolte entschloss sich der Österreicher in einem Gespräch mit dem Clubpräsidenten als Feldherr des Tabellenzweiten Chelsea Bechem zum Aufhören.

"Nach dem 0:2, das bereits nach sieben Minuten feststand, haben sich einige Spieler über mein angeblich zu hartes Training bei der Vereinsführung beschwert", erzählte Sekerlioglu, der eine Stimmung gegen ihn gespürt hatte. Außerdem sei ein früherer Chelsea-Trainer aus Mali zurückgekehrt, habe sein Assistent werden wollen und mit seinen Ex-Schützlingen eine Allianz gebildet.

Leicht hat man es in Westafrika auch in anderer Hinsicht nicht. Dort hat die Korruption auch den Fußball in ihren Fängen. "Nach dem ersten Spiel unter meiner Führung haben die Spieler des unterlegenen Meisters zwei Stunden auf den Schiedsrichter gewartet. Sie wollten das Geld, das sie ihm für einen Sieg gezahlt hatten, zurück. Der Unparteiische musste mit Polizeischutz das Stadion verlassen", berichtete der Ex-Austrainer, der von Februar bis Juli 2009 den Erstligisten FC Team Youth trainiert hatte.

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