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Nachzüglerduell im Burgenland © APA (Archiv/Leodolter)

Der SV Mattersburg hat es am Samstag (18.30 Uhr/live Sky) in der 13. Runde der Fußball-Bundesliga in der eigenen Hand, den

Der SV Mattersburg hat es am Samstag (18.30 Uhr/live Sky) in der 13. Runde der Fußball-Bundesliga in der eigenen Hand, den Kapfenberger SV im Abstiegskampf zu überholen. Mit einem vollen Erfolg im direkten Duell um Rang acht würden die Burgenländer an den Obersteirern vorbeiziehen und damit im vorläufigen Dreikampf am Tabellenende die besten Karten haben.

Die Mattersburger haben mit dem überraschenden 3:1-Auswärtssieg in Ried viel Selbstvertrauen getankt. "Das war ein Schub", ist sich auch Coach Franz Lederer bewusst. "Daheim gilt es das jetzt zu bestätigen, mit den selben Tugenden", fügte der Mattersburg-Trainer hinzu. Höller fehlt gesperrt, für ihn dürfte Schmidt in die Viererkette rutschen. Seidl ist dagegen nach seiner abgesessenen Sperre wieder einsatzberechtigt.

Vor eigenem Publikum haben die Lederer-Schützlinge in dieser Saison in sechs Spielen erst vier Punkte geholt, mit Ausnahme des 1:0-Siegs gegen Salzburg ist noch nicht viel zusammengelaufen. "Wir waren zweimal zu motiviert oder verhalten. In den anderen Partien war wieder der Spielverlauf gegen uns", resümierte Lederer.

Mit dem KSV kommt jetzt jedenfalls ein gern gesehener Gast ins Pappelstadion, der in den bisherigen vier Anläufen noch nie einen Punkt (Torverhältnis 4:12) mitnehmen konnte. "Aber auf solche Statistiken geben wir nichts", betonte Lederer.

Der Gegner sei auf keinen Fall zu unterschätzen. "Ein Sieg beim Meister ist Warnung genug", erinnerte Lederer an den 2:0-Erfolg des KSV in der Red-Bull-Arena. Zuletzt gab es für die Steirer allerdings eine 0:4-Klatsche im Heim-Derby gegen Sturm Graz. "Das 0:4 war aber nicht so deutlich, wie es dem Resultat nach ausschaut", warnte Lederer.

"Dumme Eigenfehler" hatten die Niederlage gegen Sturm im Franz-Fekete-Stadion besiegelt. "Wir haben bis jetzt fußballerisch überzeugt, aber immer wieder durch dumme Fehler Tore kassiert", analysierte KSV-Trainer Werner Gregoritsch. Seine Mannschaft hat in den jüngsten acht Runden nur einen Sieg gefeiert. Trotzdem herrscht Ruhe im Verein. "Wir haben das geringste Budget und wissen eh, dass wir hinten mitspielen", sagte Gregoritsch.

Nach einem guten Saisonstart fehlen jedenfalls die nötigen Punkte für einen sicheren Abstand zum Tabellenende. "Jetzt haben wir zwei Sechs-Punkte-Spiele, da müssen wir zeigen, dass wir mehr drauf haben", betonte Gregoritsch. "Wir wollen den Abstand auf den Letzten halten oder wenn geht vergrößern", fügte der KSV-Coach hinzu.

Nach der Auswärtspartie in Mattersburg geht es für Milan Fukal und Co. am 6. November vor eigenem Publikum gegen den LASK weiter. "Vor uns liegen zwei sehr wichtige Spiele, mit zwei Siegen könnten wir uns wieder etwas Luft verschaffen", gab Fukal die Marschroute vor. Im Vergleich zum Vorjahr stehen die Kapfenberger jedenfalls besser da, da hatten sie nach zwölf Runden erst acht Punkte (jetzt zwölf) auf dem Konto.

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