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Mexikaner neuer Hoffnungsträger der Red Devils © APA (Archiv/epa)

Im Schatten des Wirbels um Wayne Rooney hat sich bei Manchester United ein Kicker in den Mittelpunkt gespielt, der englischen

Im Schatten des Wirbels um Wayne Rooney hat sich bei Manchester United ein Kicker in den Mittelpunkt gespielt, der englischen Fußball-Fans noch vor wenigen Wochen kein Begriff war. Javier Hernandez erzielte vor einer Woche beide Treffer zum 2:1-Auswärtssieg gegen Stoke City und schoss die "Red Devils" am Dienstag gegen Wolverhampton in die nächste Liga-Cup-Runde.

Nun ruhen auf dem Mexikaner auch im Premier-League-Schlager am Samstag vor eigenem Publikum gegen Tottenham die United-Hoffnungen. Selbst der ansonsten eher zurückhaltende Coach Alex Ferguson schwärmt vom 22-Jährigen, der den wohl noch wochenlang verletzten Rooney ersetzt. "Im Fußball neigt man zwar dazu, sehr schnell Helden aufzubauen, aber dieser Bursche verdient all das Lob, das er zuletzt bekommen hat", erklärte der Schotte. Ferguson hatte für Hernandez im Mai sieben Millionen Pfund (8,04 Mio. Euro) bezahlt, noch bevor der Stürmer bei der WM in Südafrika erstmals international für Aufsehen sorgte.

Bei der bisher jüngsten Meisterschafts-Heimniederlage von Manchester United gegen Tottenham im Dezember 1989 war der Youngster gerade einmal 18 Monate alt. Ferguson saß damals schon drei Jahre auf der Trainerbank des Old Trafford, während die gegen United seit neun Jahren sieglosen "Spurs" seither 18 Coaches verbrauchten.

In der Tabelle fehlen dem drittplatzierten ManUnited derzeit fünf Punkte auf Spitzenreiter Chelsea, der auswärts gegen die Blackburn Rovers antritt. Der Zweite Arsenal empfängt West Ham United, Salzburgs Europa-League-Gegner Manchester City als Tabellenvierter reist ohne den verletzten Carlos Tevez nach Wolverhampton.

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