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Zwei Überraschungsteams dieser Saison © APA (Archiv/dpa)

Zwei Cup-Verlierer bestreiten am Sonntag (15.30 Uhr) zum Abschluss der zehnten Runde den Schlager. FSV Mainz, der Verein der zwei

Zwei Cup-Verlierer bestreiten am Sonntag (15.30 Uhr) zum Abschluss der zehnten Runde den Schlager. FSV Mainz, der Verein der zwei Österreicher Christian Fuchs und Andreas Ivanschitz, und Borussia Dortmund kämpfen im Stadion am Bruchweg um die Tabellenführung in der deutschen Fußball-Bundesliga. Die Rheinhessen haben zwei zwei Punkte Vorsprung, mit einem Remis blieben sie also Erster.

"Dass wir so gut dastehen, ist kein Zufall, sondern das Resultat taktischer Disziplin, spielerischer und kämpferischer Qualität und vor allem auch des Zusammenhalts in der Mannschaft", sagte Fuchs, der nach dem 1:2 in Aachen versicherte, dass die Stimmung dadurch nur kurzfristig getrübt war. Er verspricht: "Wir werden unserem fantastischen Publikum wieder unsere Siegermentalität zeigen."

Trainer Thomas Tuchel hat am Freitag sieben Profis trainingsfrei gegeben, "weil wir frische Spieler für eine außergewöhnliche Leistung brauchen." Die Pokal-Pleite ist aus den Köpfen. "Das haben wir sehr kritisch und sachlich aufgearbeitet. Eine Teilschuld trifft auch uns Trainer. Wir haben die falsche Strategie gewählt", meinte der 37-Jährige selbstkritisch.

Das Duell des Ersten mit dem Zweiten verspricht einerseits Emotion und Brisanz, weil BVB-Coach Jürgen Klopp zu seinem Ex-Verein zurückkehrt, und andererseits Spannung. Die Mainzer steht mit zwölf Punkten (4-0-1) als beste Heimmannschaft da, die Dortmunder sind vor dem kommenden Gegner (4-0-0/9:4) die erfolgreichste Elf in der Fremde (4-0-0/11:4).

Der FSV hat zu Hause gegen den BVB noch nie verloren, in acht Duellen bezogen die Mainzer überhaupt erst eine eine einzige Niederlage. Diese datiert vom Februar 2005 in Dortmund. "Das sind ja gute Vorzeichen", freute sich Fuchs, der im Cup erst nach 63 Minuten beim Stand von 0:2 eingewechselt worden war.

Mit der TSG 1899 Hoffenheim (Andreas Ibertsberger) und Hannover 96 (Emanuel Pogatetz) stehen einander ebenfalls am Sonntag der Vierte und Dritte gegenüber. "Wir sind auf einem guten Weg. Wenn wir gewinnen, stehen wir richtig gut da", sagte Hoffenheim-Trainer Ralf Rangnick, der von 2001 bis 2004 Chefcoach der Niedersachsen gewesen war. Die zwei Rivalen sind sogar nur durch einen einzigen Punkt getrennt.

Double-Gewinner Bayern München (David Alaba/Christoph Knasmüller) war schon am (heutigen) Freitagabend daheim gegen SC Freiburg im Einsatz. FCB-Feldherr Louis van Gaal, dessen Stürmer Miroslav Klose sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat, wünscht sich zwischen Mainz und Dortmund ein Remis. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge forderte: "Jetzt kommt ein Moment, um in der Liga eine Aufholjagd zu starten." Und Sportdirektor Christian Nerlinger betonte: "Da ist kein Ausrutscher erlaubt!"

Werder Bremen, im Cup mit Sebastian Prödl und Marko Arnautovic dem Rekordmeister 1:2 unterlegen, hat den 1. FC Nürnberg (Rubin Okotie) zu Gast. Der 1. FC Kaiserlaustern (Erwin Hoffer/Clemens Walch) tritt daheim gegen Borussia M'Gladbach (Bernhard Janeczek) an. Eintracht Frankfurt (Ümit Korkmaz) muss zu St. Pauli, Cup-Hattrick-Schütze Martin Harnik mit dem ersatzgeschwächten VfB Stuttgart nach Wolfsburg.

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