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Rieder waren gegen LASK nicht gefordert © APA (rubra)

Die SV Ried bleibt an Tabellenführer Sturm Graz dran, feierte am Samstagabend in der 13. Runde beim Schlusslicht LASK einen

Die SV Ried bleibt an Tabellenführer Sturm Graz dran, feierte am Samstagabend in der 13. Runde beim Schlusslicht LASK einen 3:0-(2:0)-Erfolg. Dafür war keine Glanzleistung vonnöten. Gegen eine schwache Linzer Elf, die nach 80 Minuten den ersten Torschuss abgab, bedeuteten Treffer von Guillem (12.), Martin Stocklasa (21.) und Daniel Royer (87.) den achten Saisonsieg.

Ried triumphierte damit erst zum zweiten Mal in 19 Duellen in Linz. Die Rieder hatten das Spiel vor rund 6.500 Zuschauern von Beginn an im Griff und machten sich das Leben dank der frühen Treffer noch leichter, als es die schwache Gegenwehr des LASK eigentlich erfordert hätte. Nach einer präzisen, weiten Flanke von Schrammel wehrte Sobkova unglücklich zu Guillem ab, der aus Kurzdistanz problemlos einschoss. Wenig später parierte der einzige solide Linzer in der laufenden Saison, Tormann Mandl, zwar einen Mader-Freistoß, weil beim Abpraller aber kein LASK-Akteur zur Stelle war, konnte Stocklasa im Nachschuss mit einem Aufsetzer das 2:0 machen.

Ried war den Hausherren in allen Belangen überlegen, die Halbzeitbilanz des LASK nahm sich ernüchternd aus: Keine Chancen, keine Torschüsse - und wenig Hoffnung auf Besserung. Auch nach dem Seitenwechsel war den "Athletikern" die Verunsicherung klar anzusehen, wenngleich man bemüht und optisch etwas besser wirkte. Auch die Hereinnahme von Sturm-Oldie Alexander Zickler zur Pause konnte dem Spiel der Linzer keine Impulse verleihen.

Ried-Goalie Hesl musste nur einmal eingreifen: Einen Weitschuss des eingewechselten Duro, der so wie Kogler und Zickler für mehr Offensivkraft sorgen sollte, lenkte der Deutsche über die Latte (80.). Ried beschränkte sich auf das Notwendigste und fand durch Royer dennoch eine gute Möglichkeit auf das 3:0 vor. Den Kopfball des 20-Jährigen drehte Mandl mit den Fingerspitzen über die Latte (68.). Im Finish durfte Royer aber doch noch jubeln: Im Strafraum kam er eher zufällig zum Ball, bugsierte diesen aber mit Wucht und Gefühl ins Kreuzeck.

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