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Da sind sicher keine netten Worte gefallen © APA (epa)

Das 1:1 im Rückspiel am Dienstag in der Gruppe D der Fußball-Champions-League gegen den FC Kopenhagen hat Josep Guardiola nicht

Das 1:1 im Rückspiel am Dienstag in der Gruppe D der Fußball-Champions-League gegen den FC Kopenhagen hat Josep Guardiola nicht so sehr aufgeregt wie die Vorfälle vom Hinspiel vor zwei Wochen. "Fragen sie doch ihn, was passiert ist. Er weiß ja, wie man Medien manipuliert", sagte der Barca-Trainer, nachdem er sich in Kopenhagen ein Wortgefecht mit seinem Kollegen Stale Solbakken geliefert hatte.

Was war beim 2:0 der Hausherren in Camp Nou geschehen? Barca-Keeper Jose Manuel Pinto hatte mit einem Abseitspfiff FCK-Angreifer Cesar Santin irritiert und so um eine große Chance gebracht. Nach einem Protest der Dänen wurde der "falsche Schiedsrichter" von der UEFA für zwei Spiele gesperrt. Guardiola wurde nun neuerlich heiß, weil Solbakken ihm gegenüber angeblich eine noch höhere Suspendierung für Pinto gefordert haben soll.

"Er kann nicht eine Sperre von vier Spielen verlangen und meinen Spieler als Schwarzes Schaf hinstellen. So etwas macht ein Trainer nicht", polterte Guardiola. Sein Widerpart sah es nicht so eng. "Mich interessiert nicht, ob Pinto auf der Bank oder zu Hause vor dem TV-Gerät sitzt. Mit dem Handschlag nach dem Schlusspfiff hat er irgendetwas von der UEFA gemurmelt", erzählte Solbakken.

Darauf habe er, der FCK-Trainer, einen Witz gemacht und gemeint, Pinto sollte fünf Partien gesperrt werden. "Aber vielleicht versteht Guardiola den norwegischen Humor nicht. Wenn das so ist, dann muss ich das auf meine Kappe nehmen", hakte der Norsker Solbakken das Wortgefecht mit seinem spanischen Kollegen ab.

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