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Harnik traf zum 3:0 Endstand © APA (epa/Archiv)

Der VfB Stuttgart ist am Donnerstagabend vorzeitig ins Sechzehntelfinale der Europa League eingezogen. Die Stuttgarter feierten

Der VfB Stuttgart ist am Donnerstagabend vorzeitig ins Sechzehntelfinale der Europa League eingezogen. Die Stuttgarter feierten auswärts gegen Getafe einen völlig ungefährdeten 3:0-Erfolg und gewannen damit auch das vierte Spiel der Gruppe H. Einen Teil zum Erfolg trug auch ÖFB-Teamstürmer Martin Harnik bei, der durchspielte und in der 76. Minute per Kopf für den Endstand sorgte.

Wie zuletzt in der Meisterschaft stand Harnik bei der Truppe von Coach Jens Keller in der Startformation und hätte eigentlich schon vor der Pause erfolgreich sein müssen. In der 37. Minute traf der im Strafraum völlig frei stehende 23-Jährige per Kopf nur die Stange, drei Minuten später rettete Getafe-Goalie Ustari nach einem Abschluss von Harnik aus fünf Metern mit einer Fußabwehr.

Nach dem Seitenwechsel durfte der Ex-Bremer dann endgültig jubeln, nach einer Flanke von Boka war er im Liegen per Kopf zur Stelle (76.). Es war der zweite Treffer für den Österreicher in der Gruppenphase, nach jenem beim 2:1-Auswärtssieg gegen Odense. Zuvor hatten Ciprian Marica (26.) und Timo Gebhardt (64.) für die Stuttgarter getroffen. Marica sah in der 79. Minute nach einer Unsportlichkeit die Rote Karte.

Ebenfalls den vierten Sieg in Folge feierte Zenit St. Petersburg in der Gruppe G mit einem 3:2 auswärts gegen Hajduk Split. Eine blütenweiße Weste hat auch noch ZSKA Moskau in der Gruppe F nach einem 3:1-Sieg gegen US Palermo. Neben den beiden Teams schaffte auch noch BATE Borisow (Gruppe E) den vorzeitigen Aufstieg, der weißrussische Vertreter kann sich nach einem 3:1 über Sheriff Tiraspol schon auf die nächste Runde konzentrieren.

Zudem reichte dem FC Porto in der Rapid-Gruppe L ein Heim-1:1 gegen Besiktas Istanbul (ohne Ekrem Dag) zum Weiterkommen. Liverpool behauptete Rang eins in Pool K mit einem 3:1-Erfolg gegen den SSC Napoli. Die "Reds" mussten aber lange zittern, ehe der Erfolg gegen die Italiener, die durch Lavezzi (28.) in Führung gegangen waren, perfekt war. Steven Gerrard führte mit einem lupenreinen Hattrick in den letzten 20 Minuten (76., 88./Elfmeter, 89.) im Alleingang die Wende herbei.

Noch nicht durch ist Titelverteidiger Atletico Madrid. Die Spanier feierten zwar einen 2:1-Erfolg bei Rosenborg Trondheim, haben aber nur drei Punkte Vorsprung auf Aris Saloniki, das in Leverkusen Gruppe-B-Tabellenführer Bayer erst durch einen Vidal-Treffer in der 90. Minute mit 0:1 unterlag. Sparta Prag, das mit Niklas Hoheneder ab der 93. Minute einen 3:1-Sieg in Lausanne feierte, hat gute Chancen auf ein Weiterkommen in der Gruppe F hinter ZSKA Moskau.

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