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Bremen hofft auf Almeidas Schussstärke © APA (dpa)

Am Sonntag kommt es in der 11. Runde der deutschen Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart, der nur auf dem 16. Platz zu finden

Am Sonntag kommt es in der 11. Runde der deutschen Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart, der nur auf dem 16. Platz zu finden ist, und dem elftplatzierten SV Werder Bremen zum Duell zweier Vereine, die Österreicher im Kader haben. Auf der Seite der Bremer sind dies Marko Arnautovic und Sebastian Prödl, bei Stuttgart spielt Martin Harnik.

"Vielleicht ist es ein Vorteil für uns, dass wir mit einem Sieg in dieses Spiel gehen und Werder am Dienstag daheim gegen Twente Enschede 0:2 verloren hat", sagte Harnik, der am Donnerstag in Getafe mit seinem Tor den Endstand zum 3:0 fixiert hatte. Harnik blickt dem Wiedersehen mit seinem Ex-Arbeitgeber gelassen entgegen. "Ich muss Werder nichts beweisen, und man sollte daraus nicht mehr machen, als es ist. Aber gegen seinen Ex-Verein ist man immer noch einen Tick mehr motiviert", meinte der Stürmer, der von den Hanseaten im Sommer für 300.000 Euro an den VfB abgegeben worden war.

Heiß ist auch Marko Arnautovic, der bei der 2:3-Heimniederlage vor einer Woche gegen den 1. FC Nürnberg nach seiner Auswechslung (79.) sein Trikot auf den Boden schleuderte und zuletzt gegen Twente erst in der letzten halben Stunde zum Zug kam. "Wir müssen gewinnen, damit wir den Anschluss an die internationalen Plätze nicht verlieren", sagte der der Wiener, der im Gegensatz zu Sebastian Prödl nicht in der Startelf stehen dürfte. Der Steirer sollte wieder in der Innenverteidigung aufgeboten werden.

Der FSV Mainz 05 mit Christian Fuchs in der Viererkette, aber voraussichtlich ohne Andreas Ivanschitz von Beginn könnte am Samstag für zumindest eine Nacht wieder an die Spitze der deutschen Fußball-Bundesliga zurückkehren. Die Rheinhessen benötigen dazu aber in der elften Runde auswärts gegen Mittelständler SC Freiburg unbedingt Sieg, um Borussia Dortmund abzulösen. "Wir müssen nichts neu lernen, einiges muss wieder geweckt werden", sagte FSV-Coach Thomas Tuchel in Erinnerung an das 0:2 vor einer Woche daheim gegen den BVB.

Die mit einem Punkt Vorsprung und der besseren Tordifferenz dastehende Dortmunder Borussia tritt erst am Sonntag in Hannover an, wo die 96er weiterhin auf Emanuel Pogatetz (Muskelfaserriss) verzichten müssen. Die Niedersachsen halten hinter den Kulissen nach Alternativen für ihren Kader Ausschau. So saß Manager Jörg Schmadtke vergangenen Samstag im Horr-Stadion, wo der Ex-Torhüter laut dem Fachblatt "kicker" den Austrianer Zlatko Junuzovic im Spiel gegen SC Wr. Neustadt (1:1) beobachtet haben soll.

Eintracht Frankfurt (Ümit Korkmaz) empfängt den VfL Wolfsburg, TSG 1899 Hoffenheim (Andreas Ibertsberger) muss zum HSV, der 1. FC Nürnberg (Rubin Okotie) tritt daheim gegen den 1. FC Köln an, der 1. FC Kaiserslautern (Erwin Hoffer, Clemens Walch) reist nach Leverkusen und Schlusslicht Borussia Mönchengladbach (Bernhard Jeneczek) hat Bayern München (David Alaba) zu Gast. Die "Mönche" haben im Borussia-Park seit sechs Jahren (2:0 am 30. Oktober 2004) keinen Klassiker mehr gewonnen. "Wenn wir den Rückstand an die Spitze bis Weihnachten auf fünf, sechs Punkte reduzieren, dann ist im Frühjahr noch alles für uns drin", glaubt FCB-Hüne Daniel van Buyten.

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