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Weber und Katzer im Duell © APA (Leodolter)

Rapid Wien dient die anstehende Partie in der Fußball-Bundesliga zur Frustbewältigung, schließlich besitzen die Grün-Weißen

Rapid Wien dient die anstehende Partie in der Fußball-Bundesliga zur Frustbewältigung, schließlich besitzen die Grün-Weißen nur noch theoretische Chancen auf einen Europa-League-Aufstieg. Nun will sich das Team wenigstens auf nationaler Ebene nach oben orientieren, allerdings bekommt es Rapid am Sonntag im Hanappi-Stadion mit Spitzenreiter Sturm Graz zu tun.

"Die Rapidler haben nach wie vor sehr gute Spieler in ihren Reihen", warnte Sturm-Graz-Coach Franco Foda vor Rapid. Die enttäuschende 1:2-Heimniederlage gegen ZSKA Sofia dürfe man ebensowenig überbewerten wie den großen Rückstand der Hütteldorfer in der Tabelle. "Rapid zählt für mich gemeinsam mit Salzburg und Austria nach wie vor zu den Titelanwärtern", beteuerte Foda. Daran würde selbst ein Grazer Sieg im Hanappi-Stadion nichts ändern, so der 44-Jährige.

Bei Rapid werden die Wunden nach der bitteren Europa-League-Schlappe geleckt. "Die Enttäuschung ist da, aber wir müssen jetzt so schnell wie möglich wieder an das Spiel gegen Sturm denken", forderte Trainer Peter Pacult. Goalie Raimund Hedl sieht das Duell mit den auswärts noch ungeschlagenen Grazern als mögliche Trendwende. "Wenn wir in diesem Match drei Punkte holen, ist das das beste Mittel, um aus dem Tal herauszukommen." Im Falle einer Niederlage wäre der im Moment nur siebentplatzierte Rekordmeister, der in den jüngsten vier Liga-Partien viermal remis spielte, nach Verlustpunkten gerechnet schon 15 Zähler hinter Sturm.

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