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Alar wird Chinchilla am Samstag überlisten müssen © APA (rubra)

Mit einem Erfolg im Heimspiel gegen den LASK könnte der Kapfenberger SV am Samstag (18.30 Uhr) den Abstand auf das Schlusslicht

Mit einem Erfolg im Heimspiel gegen den LASK könnte der Kapfenberger SV am Samstag (18.30 Uhr) den Abstand auf das Schlusslicht in den schon zweistelligen Bereich ausbauen. "Mit einem Sieg hätten sie bereits zehn Punkte Vorsprung auf uns, und das wäre für sie natürlich ein beruhigender Polster", meinte der ehemalige KSV-Kicker und nunmehrige Linzer Robert Schellander.

Beim LASK rumorte es nach der 0:3-Derbypleite gegen Ried ordentlich. Trainer Helmut Kraft wähnte sein Team "mausetot", und Präsident Peter-Michael Reichel legte gegenüber den "OÖNachrichten" noch ein Schäuferl nach. "Wir sind der Verein mit dem zehntgrößten Budget der Liga und stehen auf dem zehnten Platz. Der LASK ist genau dort, wo er hingehört", meinte der bei den Fans äußerst unbeliebte Club-Boss, der seiner Mannschaft auch die Bundesliga-Reife absprach.

Kraft wurde von Reichel weiter das Vertrauen ausgesprochen. Der Tiroler versprühte vor dem Antreten gegen die Kapfenberger Zweckoptimismus. "Es ist klar, dass sie vor eigenem Publikum gewinnen wollen, aber ich bin trotzdem zuversichtlich, denn wir haben gut trainiert und werden alles tun, um dagegen zu halten." Verzichten muss Kraft auf die verletzten Lukas Kragl und Florian Metz. Emin Sulimani ist nach seiner Leisten-OP im Aufbautraining.

Bei einer Niederlage sieht es für die auswärts in dieser Saison noch sieglosen Athletiker düster aus. Die Misere könnte in den kommenden Wochen ungebremst weitergehen. Nach Kapfenberg wartet mit Wacker Innsbruck (h), Rapid (a), Salzburg (h) und Sturm Graz (a) eine schwere Auslosung für das Schlusslicht. Für Kraft sind dies wohl entscheidende Runden. Die Spieler stehen dem vernehmen nach noch hinter ihrem Trainer.

Die steirischen "Falken" peilen gegen die angeschlagenen Linzer ein weiteres wichtiges Erfolgserlebnis an. Mit einem 1:0 gegen Mattersburg wies der Achte in der Vorwoche einen anderen Konkurrenten um den Klassenerhalt in die Schranken, nun könnte ein weiterer Schritt erfolgen. "Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Aber auch mit zehn Punkten Vorsprung wäre damit noch lange nichts entschieden", meinte Trainer Werner Gregoritsch.

Die Bilanz sieht für die Obersteirer verheißungsvoll aus: Kapfenberg hat die letzten drei Heimspiele gegen den LASK bei einer Tordifferenz von 13:3 gewonnen. Auch auswärts setzte sich der KSV im ersten Saisonvergleich dank eines Treffers von Deni Alar 1:0 durch.

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