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LASK-Goalie Mandl kassierte vier Tore © APA (rubra)

Der Kapfenberger SV hat sich mit einem verdienten 4:1-(1:1)-Heimsieg gegen Bundesliga-Schlusslicht LASK Linz weiter vom

Der Kapfenberger SV hat sich mit einem verdienten 4:1-(1:1)-Heimsieg gegen Bundesliga-Schlusslicht LASK Linz weiter vom Tabellenende abgesetzt. Die Tore für die Steirer, die damit vor den Sonntagsspielen Rekordmeister Rapid vom siebenten Platz verdrängten, erzielten Ralph Spirk (33., 85.), Deni Alar (55.) und Boris Hüttenbrenner (61.). Der Vorsprung auf den LASK beträgt beruhigende zehn Punkte.

Kapfenberg, zuletzt schon 1:0-Sieger beim Vorletzten Mattersburg, tat sich gegen den LASK in Hälfte eins sehr schwer, hätte jedoch schon in der neunten Minute durch einen Taboga-Kopfball nach Kocin-Corner in Führung gehen können. Die Linzer wurden erst durch einen Pfiff von FIFA-Referee Robert Schörgenhofer, der nach einem Zweikampf von Taboga mit Sobkova auf Elfer entschied, gefährlich (25.). Diese Chance ließ sich der albanische Teamspieler Duro nicht entgehen und verwandelte den Penalty zum 1:0 für die Gäste (26.).

Die Führung der Linzer währte aber nur etwas mehr als sechs Minuten: Alar leitete nach einem langen Pass von Kocin per Querpass ideal weiter zu Spirk, der den Ball nur noch über die Linie zu bugsieren brauchte (33.). Nach der Pause erhöhten die Hausherren den Druck und wurden in der 55. Minute mit der Führung belohnt, wobei wieder ein langer Pass genügte, um die LASK-Abwehr zu überwinden: Fukals weiter Abschlag wurde von Erkinger per Kopf ideal auf Alar verlängert - und der 20-Jährige, der bereits beim 1:0-Erfolg am 7. August in Linz getroffen hatte, verbuchte sein viertes Saisontor.

Wenig später hätte Felfernig nach Elsneg-Pass bereits für die Vorentscheidung sorgen können, verfehlte das Tor aber aus spitzem Winkel knapp (58.). Diese Nachlässigkeit wäre beinahe auf dem Fuß bestraft worden, als zunächst Sobkova an KSV-Schlussmann Wolf scheiterte und Krammer im Nachschuss nur die Latte traf (60.). Im Gegenzug war dann wieder Kapfenberg am Drücker: Elsneg scheiterte zunächst mit einem Volley an Torhüter Mandl, doch der anschließende Corner brachte ein Getümmel, das Hüttenbrenner zum 3:1 nutzte (61.) und damit den Sack zumachte.

Doch für den LASK, der zuletzt schon eine 0:3-Derbypleite gegen Ried kassiert hatte, kam es noch schlimmer: Nach einem Kocin-Freistoß war Spirk mit dem Kopf zur Stelle und sorgte mit seinem dritten Saisontor für den 4:1-Endstand. Kapfenberg gewann damit sein viertes Heimspiel in Folge (bei einer Tordifferenz von nunmehr 17:4) gegen die Linzer, denen nach der fünften Niederlage en suite nun weitere vier harte Liga-Spiele gegen Wacker Innsbruck (h), Rapid (a), Salzburg (h) und Sturm Graz (a) bevorstehen. Zuvor geht es allerdings im ÖFB-Cup-Achtelfinale am Dienstag in Linz gegen Ried.

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