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Drittes OÖ-Derby steigt im ÖFB-Cup-Achtelfinale © APA (rubra)

Zwei Oberhaus-Vereine müssen im Achtelfinale des heimischen Fußball-Cups vom Bewerb Abschied nehmen. In den Duellen zwischen

Zwei Oberhaus-Vereine müssen im Achtelfinale des heimischen Fußball-Cups vom Bewerb Abschied nehmen. In den Duellen zwischen dem LASK und SV Ried am Dienstag auf der Linzer Gugl sowie Rekordsieger Austria Wien und Wacker Innsbruck am Mittwoch im Horr-Stadion stehen sich nämlich jeweils zwei Bundesligisten gegenüber.

Der Tabellenführer aus Ried gilt gegen das Schlusslicht aus Linz auf dem Papier als klarer Favorit, hat die Truppe von Paul Gludovatz auch die bisherigen zwei Saison-Derbys gewonnen. Das sieht dieser aber nicht ganz so. "Für die Linzer ist der Aufstieg momentan wichtiger. Sie werden sich voll reinhauen. Hoffentlich reißt ihre Serie nicht ausgerechnet gegen uns", sagte der SVR-Coach.

Der Burgenländer erinnerte an die "Bullen", die noch nie Cupsieger waren und die in der zweiten Runde in Linz gegen den Regionalligisten Blau-Weiß sensationell mit 1:3 auf der Strecke blieben. Und das 0:1 des Titelverteidigers aus Wiener Neustadt im Ländle gegen den FC Dornbirn gehört auch in die Kategorie der Überraschungen.

Obwohl die Wertigkeit von Cup und Liga für ihn gleich ist, überlegt Gludovatz über seine Aufstellung bis am Spieltag. "Ich denke da blockweise vier, fünf Spiele voraus. Wir brauchen auch läuferische Qualitäten, es hängt viel von der Regenerationszeit ab", sagte der Ried-Feldherr, für den aber klar ist: "Wir wollen aufsteigen."

Die Athletiker, die zuletzt drei Niederlagen in Serie kassieren, klammern sich an einen Strohhalm Hoffnung. "Der Cup hat immer eigene Gesetze und wir wollen beweisen, dass wir mehr können, als wir im jüngsten Derby bezeigt haben", versprach Kapitän Rene Aufhauser, dessen Trainer Helmut Kraft sich ähnlich äußerte: "Wir haben im Cup die Chance, positiv in Erscheinung zu treten und möchten durch eine gute Leistung das 0:3 vergessen machen."

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