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Hoeneß will bis Weihnachten nichts mehr sagen © APA (dpa)

Nach dem Wirbel um seine öffentliche Kritik an Trainer Louis van Gaal hat sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß erst einmal einen

Nach dem Wirbel um seine öffentliche Kritik an Trainer Louis van Gaal hat sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß erst einmal einen Maulkorb verpasst. "Ich werde bis Weihnachten nichts mehr sagen. Aus allem, was ich sage, wird ein Hype gemacht", kündigte der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters in der "Bild"-Zeitung an.

Hoeneß hatte den Niederländer vor eineinhalb Wochen öffentlich hart kritisiert. "Es ist schwierig, mit ihm zu reden, weil er anderer Leute Meinungen nicht akzeptiert", erklärte der Bayern-Boss unter anderem. Van Gaal hatte auf den Vorstoß tief enttäuscht reagiert: "Ich bin sehr erstaunt, dass ein Präsident von einem Verein wie dem FC Bayern München in dieser schwierigen Phase mit neun verletzten Spielern das sagt in diesem Moment."

Auf Drängen von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gab es dann aber ein Schlichtungsgespräch. Nach dem 4:0 des FC Bayern am vergangenen Mittwoch in der Champions League in Rumänien gegen CFR Cluj stießen Hoeneß und van Gaal mit Rotwein auf den Sieg an. "Ich werde meine Kommentare auf Null zurückfahren", kündigte Hoeneß nun an. "Erst wenn ich das Gefühl habe, dass sich alles wieder stabilisiert hat, werde ich mich äußern."

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