Nach einem Trainingsblock in Norwegen finden die österreichischen Biathleten derzeit auch in der Heimat unerwartet gute

Nach einem Trainingsblock in Norwegen finden die österreichischen Biathleten derzeit auch in der Heimat unerwartet gute Bedingungen vor und absolvieren deshalb in Obertilliach geschlossen ihre Vorbereitung auf die Anfang Dezember beginnende Weltcupsaison. Auf 1.450 m Seehöhe stehen den Skijägern - ungewöhnlich für diese Jahreszeit - 5 km präparierte Loipen zur Verfügung.

Sowohl die Gruppe um Simon Eder, die in Obertilliach bereits Mitte Oktober auf Schnee üben konnte, als auch die erst kürzlich aus Skandinavien zurückgekehrten Christoph Sumann, Dominik Landertinger und Daniel Mesotitsch befindet sich derzeit im auch von Superstar Ole Einer Björndalen bevorzugten Trainingsrevier. Ob vor den ersten Weltcupbewerben in Östersund noch einmal zum Training nach Skandinavien gereist wird, steht noch nicht fest. "Das hängt ganz von den Verhältnissen ab. Grundsätzlich wollen wir natürlich in Österreich bleiben. Diese Entscheidung fällt kurzfristig", meinte ÖSV-Teamchef Markus Gandler, der jeden Reisestress vermeiden will.

Die Stimmung im Team dürfte jedenfalls bestens sein. "Die Vorzeichen stimmen. Wir haben ein super Klima und alle sind richtig gut drauf", berichtete Massenstart-Weltmeister Dominik Landertinger. Der Hochfilzener ist wie der restliche langjährige Stamm des Teams für den Auftakt gesetzt, ob Tobias Eberhard bereits in Schweden mit dabei sein kann, ist fraglich. Der Salzburger kann nach seinem ausgeheilten Ellbogenbruch in dieser Woche immerhin erstmals voll mittrainieren.

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