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Pacult optimistisch gestimmt © APA (Archiv/Fohringer)

Rapid peilt am Samstag die Fortsetzung des jüngsten Aufwärtstrends an. Nach dem Sieg über Sturm Graz und den gegen TSV

Rapid peilt am Samstag die Fortsetzung des jüngsten Aufwärtstrends an. Nach dem Sieg über Sturm Graz und den gegen TSV Hartberg geschafften Aufstieg ins Cup-Viertelfinale sollen nun in der 15. Bundesliga-Runde drei Punkte in Mattersburg eingefahren werden, um sich in der Tabelle weiter nach oben zu orientieren.

Trainer Peter Pacult haben die jüngsten Auftritte seiner Mannschaft optimistisch gestimmt. "Wir wollen das weiterführen, was uns bei den letzten Siegen gelungen ist. Gegen Sturm haben wir eine gute Leistung geboten, und auch gegen Hartberg haben wir unsere Tore gemacht", sagte der Wiener.

Seine Mannschaft liegt auf Platz sieben, auf Rang vier fehlen allerdings nur noch drei Punkte - selbst die Tabellenspitze ist mit acht Punkten Rückstand auf SV Ried nicht mehr völlig außer Reichweite. "Wir wollen unbedingt den Kontakt nach oben herstellen", erklärte Pacult.

Dass dies auch ohne den verletzten Steffen Hofmann gelingen könnte, bewies Rapid mit dem klaren Erfolg vor einer Woche gegen Sturm. "Über die eine oder andere Runde kommt man schon drüber, aber auf die Dauer kann man so einen Spieler wie ihn nicht ersetzen", betonte der Coach, der immerhin zufrieden registrierte, dass Veli Kavlak immer besser in die Spielmacherrolle hineinwächst. "Er ist zwar erst 22 Jahre alt, aber von der Reife her schon sehr weit."

In Mattersburg werden jedoch nicht nur die technische Qualitäten von Kavlak und Co., sondern vor allem auch die Einsatzbereitschaft gefragt sein. "Wir wissen, was uns dort erwartet. Ein Heimmatch gegen Rapid ist für Mattersburg immer das Spiel des Jahres. Wir müssen auch im kämpferischen Bereich unsere Leistung bringen, denn die Mattersburger suchen den Erfolg über die Zweikämpfe", meinte Pacult, dessen Truppe seit sechs Runden ungeschlagen ist.

Für die Burgenländer setzte es hingegen zuletzt zwei Niederlagen in Folge, im Pappelstadion gelang dem einst heimstarken SVM in dieser Saison in sieben Partien erst ein Sieg - der aber immerhin gegen Red Bull Salzburg. "In den meisten Heimspielen sind wir die Mannschaft, die das Spiel machen muss. Damit sind wir bisher noch nicht wirklich zurecht gekommen. Aber am Samstag fällt diese Komponente auch weg, denn gegen Rapid sind wir immer Außenseiter", sagte Mattersburg-Trainer Franz Lederer.

Der Respekt des SVM-Betreuers vor den Hütteldorfern ist trotz des Hofmann-Ausfalls groß. "Natürlich fehlt er Rapid, aber für uns tut das nichts zur Sache. Wir müssen diszipliniert und couragiert auftreten", forderte Lederer und hofft auf einen Punktgewinn, um den Zwei-Zähler-Abstand auf Schlusslicht LASK eventuell vergrößern zu können.

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