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Fünf Treffer in der Schlussphase © APA (Neubauer)

Die Wiener Austria bleibt im Spitzenfeld der österreichischen Fußball-Bundesliga. Der Vizemeister überrollte am Samstag in der

Die Wiener Austria bleibt im Spitzenfeld der österreichischen Fußball-Bundesliga. Der Vizemeister überrollte am Samstag in der 15. Runde zu Hause den Kapfenberger SV mit 5:1 (1:0) und weist weiterhin fünf Punkte Rückstand auf Überraschungs-Tabellenführer Ried auf.

Die Hausherren gingen vor 7.200 Zuschauern im Horr-Stadion durch ein Fukal-Eigentor in Führung (29.), im furiosen Finish fixierten dann Linz (80.), Junuzovic (82.), Baumgartlinger (86.) und Suttner (89./Freistoß) den Kantersieg. Alar besorgte den Ehrentreffer der Steirer (90.).

Nach einem ersten guten Schuss von Liendl (11.) ging die zahlreiche Abspielfehler begehende Austria mit einem kuriosen Treffer in Führung. Nach Pass von Baumgartlinger traf Linz den Ball nicht richtig, Kapfenberg-Kapitän Fukal war jedoch unglücklich zur Stelle und beförderte den Ball elegant mit der Ferse ins eigene Tor (29.). Diskussionen darüber, ob das Tor Linz gutgeschrieben wird, beantwortete Schiedsrichter-Beobachter Benkö gegenüber der APA - Austria Presse Agentur mit einem klaren "Nein".

Erst dann wurde das Spiel der Austria ein wenig präziser, wirklich flüssig war es jedoch nicht. Bis zur Pause wurde das Übergewicht des Favoriten immer deutlicher. Kapfenberg war meist nur mit Abwehrarbeit beschäftigt und bot in den ersten 45 Minuten offensiv lediglich einen Erkinger-Schuss über das Tor (35.).

Austria-Coach Daxbacher vertraute zunächst auch nach der Pause ausschließlich auf österreichisches Personal. Tadic traf nach Leovac-Querpass ins Tor, allerdings aus Abseitsposition (54.). Die Wiener wollten das zweite Tor, drängten auf die Entscheidung. Die gelang dann in Minute 80 durch ein Abstaubertor von Linz. Den eher schwachen Schuss von Jun, der zwei Minuten davor erstmals nach seinem Bänderriss eingewechselt wurde, hatte Tormann Wolf leichtfertig aus seinen Händen gleiten lassen (80.).

Dies war der Auftakt zu einem furiosem Finale. Eine schöne Einzelleistung von Junuzovic bedeutete das 3:0 (82.), Baumgartlinger erhöhte auf 4:0 (86.) und ein Freistoß von Suttner aus 20 Metern bedeutete das 5:0 (89.). Der schwache Trost für die Gäste war das 1:5 durch Alar nach Vorlage von Trainer-Sohn Gregoritsch (90.).

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