vergrößernverkleinern
Bernadette mit Marlies 2008 in Bormio © APA (Archiv/Gindl)

Marlies Schild hat Österreichs Skiteam in Levi den ersten Saisonsieg geschenkt, Schwester Bernadette als 17. ihr bestes

Marlies Schild hat Österreichs Skiteam in Levi den ersten Saisonsieg geschenkt, Schwester Bernadette als 17. ihr bestes Weltcupergebnis erreicht. Doppelte Freude herrschte klarer Weise im Hause Schild, als es von Finnland zurückging nach Österreich. Schon am Dienstag heben die Schild-Schwestern wieder gemeinsam ab in Richtung USA. Auch in Aspen gehen beide Salzburgerinnen an den Start.

Der 29-jährigen Seriensiegerin Marlies taugte der Erfolg ihrer um neun Jahre jüngeren Schwester mindestens genauso wie ihr eigener Triumph in Finnland. "Seit Berni Weltcup fährt, sehen wir uns öfter als in den vergangenen zehn Jahren", erzählte Marlies bei der Sieger-PK lächelnd. Denn nun ist die 20-jährige Schwester immer öfter auch Zimmerkollegin im Weltcup. Zumindest dort, wo Marlies nicht mit ihrem Lebensgefährten Benni Raich zusammen wohnt.

Bernadette Schild ist die einzige Nachwuchsläuferin der Truppe von Cheftrainer Herbert Mandl, die es diesen Winter fix in den Weltcup-Kader geschafft hat. In Levi schaffte sie zum zweiten Mal die Qualifikation für das Finale. Keine Frage, dass Schwester Marlies ihr großes Vorbild ist, auch wenn deren Zimmer zu Hause in Saalfelden seit dem Umzug in das neue gemeinsame Pitztal-Haus zu Benni Raich endgültig verwaist ist.

Das wird offenbar auch so bleiben, denn Papa Schild wacht darüber, dass Marlies' Zimmer auch Marlies' Zimmer bleiben wird. Dabei liebäugelt mit Bruder Lukas der Jüngste aus dem Haus Schild ein bisschen auf das größte Kinderzimmer im Haus. "Aber Papa schaut drauf, dass es so bleibt, wie es ist", berichtete die ebenfalls für den Skiklub Dienten fahrende Bernadette schmunzelnd.

Mit Lukas Schild ist nach Josef, Marlies und Bernadette mittlerweile das letzte der vier Schild-Kinder im großen Skisport angekommen. Der 18-Jährige, wie seine Schwestern auf Atomic unterwegs, hat es in den neuen ÖSV-D-Kader geschafft, in dem mit Michael Matt (17) u.a. auch der jüngere Bruder von Slalom-Doppelweltmeister Mario Matt sowie mit Johannes Strolz (18) der Sohn des früheren Olympiasiegers Hubert Strolz aufscheinen. Der D-Kader ist u.a. dazu da, um die bisher beim Übergang von den Landeskadern zum ÖSV verloren gegangenen Sportler aufzufangen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel