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"Enfant Terrible" des französischen Fußballs © APA (epa)

Das "Enfant Terrible" des französischen Fußballs darf doch noch auf ein Nationalteam-Comeback hoffen. Stürmer Nicolas Anelka

Das "Enfant Terrible" des französischen Fußballs darf doch noch auf ein Nationalteam-Comeback hoffen. Stürmer Nicolas Anelka schieße viele Tore und komme für eine Nominierung in die "Equipe tricolore" infrage, sagte Nationalcoach Laurent Blanc am Sonntag. Wegen der langen Sperre, die Anelka nach der WM in Südafrika bekommen habe, könne er ihn aber noch nicht nominieren.

"Das ist schade, das Thema steht daher aber noch nicht zur Debatte", erklärte Blanc. Der nach der WM-Blamage verbandsintern für 18 Länderspiele gesperrte Anelka würde erst kurz vor der EM 2012 wieder zur Verfügung stehen. Der 31-jährige Chelsea-Profi hatte in der Halbzeit des WM-Spiels gegen Mexiko den damaligen Teamchef Raymond Domenech wüst beschimpft. Daraufhin war er vorzeitig nach Hause geschickt worden, was bei den "Bleus" in Südafrika zu weiteren Querelen und Skandalen inklusive eines skurril-peinlichen Trainingsstreiks führte.

Die Frage ist, ob Anelka das blaue Nationaltrikot überhaupt wieder überziehen möchte. Nach Bekanntwerden seiner Sperre hatte der Sünder im August noch mit Spott reagiert: "Diese Leute sind Clowns. Ich lache mich tot". Eine Reaktion Anelkas auf die Worte von Blanc gab es vorerst nicht.

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