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Einige der ÖSV-Herren sind bereits in den USA © APA (Hochmuth)

Ein Sieg durch Marlies Schild und ein zäher Start für Mathias Bertholds ÖSV-Herren. Das ist die rot-weiß-rote Bilanz nach den

Ein Sieg durch Marlies Schild und ein zäher Start für Mathias Bertholds ÖSV-Herren. Das ist die rot-weiß-rote Bilanz nach den "dreieinhalb" Herbst-Rennen der noch jungen Weltcup-Saison 2010/11. Maria Riesch bzw. Levi-Slalomsieger Jean-Baptiste Grange (nach der Sölden-Absage) führen die Weltcupwertungen an, ehe es nun wie üblich mit der Nordamerika-Tournee weitergeht.

Die Speed-Abteilung des ÖSV ist schon seit dem vergangenen Wochenende in den USA, eisige Temperaturen erwarten die am Dienstag folgenden TechnikerInnen. Während in den Colorado-Weltcupstationen Aspen (Damen/27./28.11.) und Beaver Creek (Herren/3.-5.12.) dank der tiefen Temperaturen keine Pistenprobleme gemeldet werden, zittert man - wie so oft - in Lake Louise.

Die Abfahrt dort ist noch weitgehend grün, allerdings sinken nun auch in Kanada die Temperaturen dramatisch. Am ersten der beiden Speed-Wochenenden für Herren (27./28.11.) und Damen (3.-5.12.) soll es in Alberta sogar bis zu 26 Grad minus haben.

Vor allem Österreichs Herren wollen die Nordamerika-Rennen nutzen, um zu zeigen, dass unter Neo-Chef Mathias Berthold das Ruder herumgerissen wurde. Nach dem bitteren Halbzeit-Abbruch in Sölden und dem verpatzten Slalomauftakt in Levi stehen sie noch mit leeren Händen da und Nordamerika war zuletzt eher nicht gut zu ihnen gewesen. Nicht zuletzt deshalb bereiten sich die Abfahrer unter Andreas Evers nun wieder in Colorado und nicht mehr wie in den vergangenen Jahren im kanadischen Sun Peaks vor.

Speziell die zum letzten Mal von Michael Walchhofer angeführte Abfahrtstruppe hat viel gut zu machen, nachdem sie vergangene Saison sieglos geblieben war. Beim Training in Vail und Copper Mountain wird gerade der letzte Feinschliff geholt. Zu den wenigen Super-G-Fahrern, die diese Woche noch in Österreich trainieren und erst kommenden Montag direkt nach Kanada fliegen, gehört auch Benjamin Raich.

Der Tiroler hat nach dem Ausfall in Levi null Punkte auf dem Konto und damit die Chance vergeben, vorzulegen. Weltcup-Titelverteidiger Carlo Janka und Aksel Svindal haben aber durch ihren Levi-Verzicht ebenso wie Didier Cuche auch noch nicht angeschrieben. Also beginnt das Rennen um die große Kugel in Nordamerika ohnehin fast bei Null. Nur der Kroate Ivica Kostelic hat derzeit ein wenig die Nase vorne.

"Natürlich ist ein Nuller nicht optimal. Aber das heißt noch nichts. Ich bin auch vor zwei Jahren in Levi ausgeschieden und dann ist es noch eine gute Saison geworden", ließ sich Raich nicht unterkriegen.

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