vergrößernverkleinern
Internationaler Fußball in Klagenfurt zu sehen © APA (PR TEAM EURO 08)

Die Region am Wörthersee erlebt eine Renaissance der Fußball-EM 2008. Am Mittwoch bringen der vierfache Weltmeister Italien und

Die Region am Wörthersee erlebt eine Renaissance der Fußball-EM 2008. Am Mittwoch bringen der vierfache Weltmeister Italien und Rumänien wieder einen Hauch von EURO-Atmosphäre in die Klagenfurter Arena. Die beiden Länder bestreiten ab 20.30 Uhr einen freundschaftlichen Test für den Wettlauf zur EM 2012 in Polen und der Ukraine. Die Partie wird in über 20 Länder live im Fernsehen übertragen.

Die "Squadra Azzurra" und die Südosteuropäer haben schon während der EM 2008 die Klingen gekreuzt. Nicht in Österreich, sondern am 13. Juni in Zürich, wo es ein 1:1 (0:0) gab. Damals stiegen die Italiener als Zweiter der Gruppe C hinter den Niederlanden ins Viertelfinale auf und unterlagen dort dem späteren Champion Spanien im Elferschießen mit 2:4. Die Rumänen verabschiedeten sich als Tabellendritter.

Die Azzurri sind unter ihrem neuen Teamchef Cesare Prandelli bemüht, das WM-Desaster von 2010 in Südafrika vergessen zu machen, wo sie sieglos als Gruppen-Letzter ausschieden. Aber jetzt in der EM-Qualifikation sind sie als Erster der Gruppe C mit drei Siegen (2:1 Estland, 5:0 Färöer und 3:0 am grünen Tisch gegen Serbien) sowie einem Remis (0:0 in Nordirland) auf gutem Weg.

Rumänien ist hingegen noch nicht in die Gänge gekommen. Nach dem 1:1 gegen Albanien, dem 0:0 gegen Weißrussland und dem 0:2 gegen Frankreich ist der WM-Zuschauer in seinem Pool D nur Fünfter und Vorletzter. Teamchef Razvan Lupescus Truppe traf am Montag in Klagenfurt ein und bezog im Hotel Werzer in Pörtschach Quartier.

Der Ex-Weltmeister, der erst am Dienstag erwartet wird, steigt im Klagenfurter Seepark Hotel ab. Prandelli hat sich mit 23 Spielern angesagt. Im Aufgebot befinden sich mit Ledesma (Lazio), Balzaretti (Palermo), Ranocchia (Genoa) und Diamanti (Brescia) vier Neulinge. Mit von der Partie sind auch Pirlo (Milan), Gilardino (Fiorentina), Rossi (Villarreal) sowie Juve-Regisseur Aquilani, Roma-Rackerer De Rossi und Balotelli, der im Sommer von Inter Mailand zu Manchester City wechselte.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel