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Toni Sailer ist Österreichs Jahrhunertsportler © APA (Archiv/dpa)

Den ersten Todestag von Skilegende Toni Sailer am 24. August dieses Jahres gedachte der Kitzbüheler Skiclub (K.S.C.) in aller

Den ersten Todestag von Skilegende Toni Sailer am 24. August dieses Jahres gedachte der Kitzbüheler Skiclub (K.S.C.) in aller Stille, am Mittwoch und am Donnerstag wollen die Kitzbüheler jedoch ihren Helden und ehemaligen Rennleiter der Hahnenkamm-Rennen groß feiern. Dazu wurden auch Skilegenden der Damen eingeladen, die Ende der 50er Jahre letztmals die Hahnenkamm-Rennen bestritten haben.

Angesagt haben sich u.a. Traudl Hecher-Görgl, die bei den letzten Damen-Hahnenkammrennen in allen Disziplinen nicht zu schlagen war, als auch die US-Amerikanerin Anne Heggtveit, die zwar in Kitzbühel nicht siegen konnte, aber 1960 bei den Olympischen Spielen in Squaw Valley (USA) Gold im Slalom holte.

Am Mittwoch besuchen die Legenden um 17.30 Uhr Sailers Grab, anschließend gibt es den Film "12 Mädchen und ein Mann" im Filmtheater von Kitz. Am Donnerstag gibt es um 10.00 Uhr im Museum Kitzbühel eine Diskussion mit Zeitzeugen.

Toni Sailer, der zum österreichischen Jahrhundertsportler gewählt wurde, schaffte 1956 bei den Olympischen Spielen in Cortina (ITA) drei Goldmedaillen und wurde siebenmal Weltmeister (viermal Cortina, dreimal Bad Gastein 1958). Nach seinem Rücktritt 1959 agierte Sailer ("der schwarze Blitz aus Kitz") in mehr als 20 Filmen als Schauspieler und Sänger. Beim österreichischen Skiverband war der Tiroler von 1972 bis 1976 Technischer Direktor, bei den Hahnenkammrennen von 1985 bis 2006 Rennleiter.

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