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Bremen bringt immer wieder gute Spieler heraus © APA (Archiv/dpa)

Der deutsche Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dank hoher Transfererlöse mit 126,4

Der deutsche Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dank hoher Transfererlöse mit 126,4 Millionen Euro erneut den Umsatz gesteigert. Das Ergebnis aus dem Vorjahr sei damit um knapp sechs Millionen Euro übertroffen worden, erklärte Klaus Allofs am Montag auf der Mitgliederversammlung des Arbeitgebers von Sebastian Prödl und Marko Arnautovic in Bremen.

Vor allem der Wechsel Diegos von Bremen zu Juventus Turin im Sommer 2009 hat zu dem guten Ergebnis beigetragen. Ein Teil der Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro, die über mehrere Jahre verbucht wird, ist in die Bilanz eingegangen. Der Transfer des Stürmers Boubacar Sanogo zum AS St. Etienne brachte zudem rund 3,5 Millionen Euro. Mesut Özils Transfer zu Real Madrid wird hingegen erst in das Geschäftsjahr der laufenden Saison eingerechnet.

Der Gewinn des Vereins fiel hingegen geringer aus: 1,1 Millionen Euro nahm Werder Bremen ein, 2008/09 waren es noch 6,2 Millionen Euro. "Der Gewinnrückgang erklärt sich aus der Tatsache, dass wir vermehrt in den Kader investiert haben", sagte Allofs. Werder bleibe weiter seiner Philosophie treu und operiere schuldenfrei. "Der Kader ist zudem hochwertig besetzt und enthält stille Reserven", erklärte Allofs.

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