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Smutna hat Skating-Training forciert © APA (Archiv/Oczeret)

Katerina Smutna und Manuel Hirner bilden das ÖSV-Team, wenn der Skilanglauf-Weltcup am kommenden Wochenende im schwedischen

Katerina Smutna und Manuel Hirner bilden das ÖSV-Team, wenn der Skilanglauf-Weltcup am kommenden Wochenende im schwedischen Gällivare nördlich des Polarkreises in die WM-Saison 2010/11 startet. Platzierungen in den Punkterängen sind in den Skatingrennen am Samstag (15 bzw. 10 km) das Ziel des Duos.

Jürgen Pinter, der nach einer vierjährigen Dopingsperre seit März wieder startberechtigt ist, verzichtet wegen einer Erkrankung im Vorfeld auf ein Antreten. Unter die Spezialisten mischt sich neuerlich auch Biathlon-Superstar Ole Einar Björndalen, der sich in Testrennen für das norwegische Team qualifiziert hat. Dieses wird im 15-km-Skatingrennen am Samstag angeführt von Weltcupsieger Petter Northug, der zuletzt aber gesundheitlich etwas angeschlagen war. Bei den Damen (10 km) gilt Pokalverteidigerin Justyna Kowalczyk erneut als Favoritin.

Die 27-jährige Smutna hat in der Vorbereitung das Skating-Training forciert. Denn wegen der Tour de Ski und der Final-Tour, bei denen sehr viele Punkte vergeben werden, sind Allround-Qualitäten gefragt. "Eine Verbesserung ist da, es geht in kleinen Schritten voran", sagte die Wahl-Tirolerin. In der klassischen Technik will Smutna einen weiteren Schritt Richtung Weltspitze machen und dies bei den Titelkämpfen in Oslo beweisen. Ein vierter Platz (Sprint) ist ihr bisher bestes Weltcup-Resultat. Die gebürtige Tschechin ist die einzige ÖSV-Dame im Spitzenfeld.

Markus Gandler, der wie im Biathlon nun auch im Langlauf wieder als Sportdirektor fungiert, setzt für die Zukunft auf Nachwuchs-Läuferinnen, von denen aber einige zum Biathlon abgewandert sind. Die Teenager Natalie Schwarz, Teresa Stadlober (beide 17) und Veronika Mayrhofer (18) könnten eventuell schon ab nächster Saison mit Smutna eine Staffel bilden.

Bei den Herren - Trainer sind Bernd Raupach und Gernot Heigl - soll Allrounder Pinter das Team führen. Die Sprinter Harald Wurm, Thomas Ebner und Markus Bader haben Weltcup-Punkte und das WM-Limit als Ziel, das Augenmerk der Trainer gilt aber auch Nachwuchsläufern wie Thomas Grader (21) und Bernhard Tritscher (22). Für sie kommt Oslo 2011 noch zu früh, doch bei den folgenden Titelkämpfen will der ÖSV wieder ein kompaktes Team stellen.

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