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Gibt im Training alles © APA (Archiv/Gindl)

Am Dienstag ist er nach sechswöchiger Verletzungspause (Muskelfaserriss) wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, am Samstag

Am Dienstag ist er nach sechswöchiger Verletzungspause (Muskelfaserriss) wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, am Samstag soll Emanuel Pogatetz im Nordderby daheim gegen den HSV sein Comeback geben. "Ich versuche, gut zu trainieren. Und dann schauen wir mal, was der Trainer macht," sagte der Österreicher vor der 13. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga.

Die Niedersachsen liegen in der Tabelle nur einen Punkt und zwei Ränge vor den neuntplatzierten Hanseaten. Mirko Slomka wird wohl auf die "Alpenabwehr" mit dem Steirer und dem Schweizer Mario Eggimann bauen. Vorausgesetzt Pogatetz ist wirklich voll fit. Am Donnerstag klagte der Steirer wieder über ein leichtes Zwicken der Muskulatur. "Mad Dog" ist jedenfalls schon wieder zum Scherzen aufgelegt. "Die Schweizer sind so uninteressant für uns, dass wir für sie nicht einmal Witze haben. Für Mario gilt das natürlich nicht," sagte Pogatetz, auf seinen vorgesehenen Nebenmann angesprochen.

Der FSV Mainz, als Dritter hinter Borussia Dortmund (in Freiburg gegen den Vierten) und Bayer Leverkusen (daheim gegen Bayern München) noch immer bester "Ösi"-Verein, will in Mönchengladbach die Talfahrt beenden. "Wir müssen zurück zu den Wurzeln, die uns in den ersten acht Runden so erfolgreich gemacht haben," sagte Andreas Ivanschitz. Soll heißen: die Basis muss passen, in der Defensive gut stehen und als Team kompakt auftreten.

Nach vier Niederlagen in den jüngsten fünf Ligaspielen wird das notwendig sein. Für diese Bilanz verwendete Christian Fuchs das Wort Krise. Obwohl Trainer Thomas Tuchel in dieser Woche das Training reduziert hat, haben sich die Rheinhessen akribisch auf die kommende Aufgabe vorbereitet. "Das ist so eine Partie, in der alles passieren kann, ganz gefährlich. Entweder du gewinnst dort 4:0 oder du verlierst 0:4," warnte der ÖFB-Teamkapitän vor dem Tabellenvorletzten.

Die Bremer, bei denen der Einsatz von Marko Arnautovic wegen einer Adduktorenzerrung fraglich ist, müssen auf Schalke bestehen. Auf den steirischen Innenverteidiger Sebastian Prödl warten mit Raul und Huntelaar Kaliber von Format. "Es ist eine Herausforderung, mich gegen solche Spieler beweisen zu können. Ich habe Respekt, aber keine Angst," meinte Prödl. Man dürfe sich vom bisherigen Saisonverlauf der Schalker nicht täuschen lassen, sie seien unberechenbar. Punkte benötigen beide Vereine. Schalke ist 16., Werder Elfter.

Martin Harnik steht dem VfB Stuttgart im Heimspiel gegen Schlusslicht 1. FC Köln wegen einer Oberschenkelverletzung nicht zur Verfügung. Rubin Okotie weist vor dem Heimspiel des 1. FC Nürnberg gegen den 1. FC Kaiserslautern noch Trainingsrückstand auf, auf der Gegenseite dürften Erwin Hoffer und Clemens Walch auf der Ersatzbank beginnen.

Das gleiche Schicksal werden wohl die "Bayern" David Alaba und Christoph Knasmüller in Leverkusen ereilen. Toni Kroos, der von Jänner 2009 bis Juni 2010 für Bayer gespielt hat, und im Sommer zurück an die Isar kam, fordert vor dem ersten Wiedersehen nach seinem Leverkusen-Abschied: "Wir brauchen jetzt Siege, nichts anderes."

Der Double-Gewinner hat sich zuletzt auf den sechsten Tabellenplatz vorgearbeitet. Franck Ribery vergleicht die Aufholjagd mit dem neuen Formel-1-Weltmeister. "Vettel ist unser Vorbild. Er hat mir imponiert, weil er so viele Punkte aufgeholt hat. Das beweist. Wenn man so weit zurückliegt, kann man trotzdem wieder zurückkommen. Das gilt auch für uns," sagte der Franzose, der mit den Bayern zwölf Zähler hinter dem BVB liegt.

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