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Teams liegen gleichauf © APA (Archiv/Fohringer)

Die Partie Wacker Innsbruck gegen Austria Wien, mit der am Sonntag in Tirol die 16. Runde der Fußball-Bundesliga ausklingt,

Die Partie Wacker Innsbruck gegen Austria Wien, mit der am Sonntag in Tirol die 16. Runde der Fußball-Bundesliga ausklingt, verspricht allein schon aufgrund der Statistik Spannung pur. Beide Vereine liegen vor dem Schlager in der Tabelle mit je 7 Siegen, 4 Remis, 4 Niederlagen und 25 Punkten gleichauf und sind nur durch die Tordifferenz (plus 7 zu plus 10) getrennt auf den Plätzen vier bzw. drei.

Auch die Heim- und Auswärtsreihung der Saison weist ein "totes Rennen" auf. Der Aufsteiger ist vor eigenem Publikum hinter der SV Ried, die Austria in der Fremde hinter den Innviertlern Zweiter. Natürlich mit der gleichen Ausbeute von je vier Siegen, zwei Remis und einer Niederlage. Die einzige Heimniederlage kassierte Wacker am 24. Oktober mit dem 0:1 gegen Meister Salzburg, die Violetten musste den Auswärtsnuller am 6. November mit 1:2 in Ried in Kauf nehmen.

Und auch der Vergleich der Saisonduelle steht unentschieden. Die Innsbrucker haben am 29. August in der Liga im Horr-Stadion durch Tore von Schreter, Perstaller und Prokopic 3:0 gewonnen, die Wiener am 10. November mit 2:1 im Cup-Achtelfinale (Tore: Stankovic, Ortlechner bzw. Schreter) am Verteilerkreis erfolgreich Revanche genommen. Unter der Nordkette hat Wacker von den jüngsten acht Heimspielen gegen die Wiener nur eines (2:0 am 28. Oktober 2007) für sich entschieden.

In der Gesamtbilanz liegen die Wiener vor dem 136. Treffen klar voran. Mit dem Rekordcupsieger kommt übrigens die erfolgreichste Mannschaft der Bundesliga 2010 auf den Tivoli. Junuzovic und Co. brachten es in diesem Jahr auf insgesamt 64 Punkte. Es wird nicht leicht, das Konto im Heiligen Land aufzustocken. "Es wird von uns eine Superleistung notwendig sein," ist Austria-Trainer Daxbacher überzeugt.

Innsbruck auswärts sei ein ganz anderes Kaliber als zuletzt der Kapfenberger SV, gegen den die Violetten 5:1 und daheim triumphierten. Etwas Sorgenfalten bereiten Daxbacher auch Julian Baumgartlinger und Peter Hlinka. Der ÖFB-Teamspieler fiel gegen Griechenland wegen einer Oberschenkelverhärtung aus, der Slowake musste das Donnerstag-Training wegen Nackenproblemen auslassen. Tomas Jun, der gegen den KSV ein Kurz-Comeback gab, könnte ein Thema für die Startelf sein.

Walter Kogler, der Wacker-Trainer mit Austria-Vergangenheit, und seine Mannen hoffen, dass die 10.000-Zuschauer-Marke im eigenen Stadion zum achten Mal in Serie übertroffen wird. Der zwölfte Mann sei eine zusätzliche Motivation, so der Kärntner. "Wir müssen konsequent auftreten, dann ist in dieser Partie sicher etwas für uns drinnen", glaubt der Feldherr, der den Spanier Oscar Sanchez nach einem Probetraining vorerst wieder in seine Heimat geschickt hat.

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