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Erfolgsserie soll halten © APA (rubra)

Die SV Ried ist nach 15 Runden Tabellenführer in der Fußball-Bundesliga. Mit einem Erfolg im Auswärtsspiel gegen den

Die SV Ried ist nach 15 Runden Tabellenführer in der Fußball-Bundesliga. Mit einem Erfolg im Auswärtsspiel gegen den Kapfenberger SV am Samstag könnten die Oberösterreicher ihre Nummer-Eins-Position, die sie zumindest bis zum Mittwoch-Nachtragsspiel Salzburg - Sturm sicher haben, weiter festigen. Beide Mannschaften gehen stark ersatzgeschwächt ins Spiel und könnten einen Jubiläumstreffer erzielen.

Die Oberösterreicher sind das Team der Stunde und noch nie so gut gestartet wie in dieser Saison. Ihr bisher bestes Ergebnis nach 15 Runden (2008/09: 23) haben sie mit 30 Punkten deutlich übertroffen. "Der Lauf ist super. Alles stimmt, die Teamarbeit ist da. Es ist verrückt, und ich hoffe, dass es noch länger verrückt bleibt", betonte Gludovatz.

Zuletzt gab es für seine Elf drei Siege in Folge mit einem Torverhältnis von 7:1. Trotzdem will der Burgenländer von einem möglichen Herbstmeistertitel, der ohnehin keine große Bedeutung habe, nichts wissen. "Wir wollen den einen oder anderen Punkt bis zum Winter noch holen", sagte der Ried-Trainer lediglich.

Vor dem Gastspiel in Kapfenberg haben die Rieder, die sich auch zum besten Auswärtsteam der Liga (5 Siege/2 Niederlagen) gemausert haben, Personalprobleme. Neben den Langzeitverletzten Gebauer, Auer, Lexa, Hackmair und Huspek fehlt auch der gesperrte Prettenthaler. Dazu drohen noch die angeschlagenen Hadzic und Stocklasa auszufallen. "Jeder muss hundertprozentig arbeiten. 99,9 Prozent sind zu wenig", meinte Gludovatz.

Das erste Saisonduell hatten die Rieder am 28. August vor eigenem Publikum mit 1:0 für sich entschieden, allerdings nur dank eines Abseitstores des Spaniers Guillem. "Und daheim sind sie stärker", rechnete Gludovatz mit einem starken Gegner. Auch Kapfenbergs Coach kann sich an das erste Saison-Aufeinandertreffen noch gut erinnern. "Da waren wir die bessere Mannschaft", sagte Werner Gregoritsch.

Darauf hoffen die Steirer auch am Samstag, obwohl die Rieder mit breiter Brust anreisen. "Sie haben großes Selbstbewusstsein und machen alles mit 100 Prozent. Paul Gludovatz hat das richtige Programm für die Mannschaft. Hut ab vor der Leistung", lobte Gregoritsch den Gegner. Angst habe seine Elf deshalb aber keine. "Wir wissen, dass wir jeden schlagen können. Es ist eine große Herausforderung, den Tabellenführer zu besiegen", meinte der KSV-Coach.

In der Länderspielpause wurde die 1:5-Auswärts-Schlappe gegen die Wiener Austria aufgearbeitet. "Wir müssen eng am Mann stehen und sie unter Druck setzen", kannte Kapitän Milan Fukal das Erfolgsrezept. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei in Ordnung. Genauso wie die Rieder plagen aber auch die "Falken" Verletzungssorgen. Neben den Langzeitverletzten Rauscher und Pavlov fallen auch Felfernig, Spirk und Sencar aus.

Beide Teams peilen einen Jubiläumstreffer an. Kapfenberg fehlt nur noch ein Treffer auf das 500. Tor in der höchsten Spielklasse, die in den letzten fünf direkten Duellen ungeschlagenen Rieder sind demgegenüber nur mehr zwei Treffer vom 600. Tor entfernt.

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