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Joachim Standfest zeigt sich selbstbewusst © APA (Archiv/Leodolter)

Fußball-Cupsieger Sturm Graz hat in der Bundesliga drei Auswärtsspiele vor sich. Den Anfang für den auswärtsstarken

Fußball-Cupsieger Sturm Graz hat in der Bundesliga drei Auswärtsspiele vor sich. Den Anfang für den auswärtsstarken Tabellenzweiten macht am Samstag das Gastspiel bei Wiener Neustadt. Die Partie hat eine gewisse Brisanz, wird doch darüber spekuliert, dass im Winter einige junge Spieler von Niederösterreich nach Graz übersiedeln könnten.

Die Grazer sind erster Verfolger der SV Ried und liegen nach Verlustpunkten nur einen Zähler zurück. In den letzten beiden Partien gab es für Andreas Hölzl und Co. allerdings keinen Sieg und aufgrund einer schwachen Chancenauswertung nur einen Zähler beim 0:0-Heimremis gegen Meister Salzburg. "Wir bleiben auch nach dieser Runde auf dem zweiten Platz", betonte ein selbstbewusster Joachim Standfest.

Die Elf von Chefcoach Franco Foda hat in den bisherigen fünf direkten Duellen seit dem Wiederaufstieg der Wiener Neustädter noch nie verloren. "Es ist egal mit welcher Serie eine Mannschaft ins Spiel geht. Wir können es uns nicht leisten, dass wir in ein Spiel gehen und meinen, schon gewonnen zu haben", sagte der 30-jährige Abwehrspieler. In Wiener Neustadt gab es bisher zudem nur zwei torlose Remis. Die Steirer müssen Kienzl vorgeben und haben auch Salmutter, Bukva, S. Foda und Klem noch nicht zur Verfügung.

Die Hausherren wollen wenn geht bis zum Winter vorne dranbleiben. "Wir wissen, dass wir mit zwei, drei Siegen bis zum Winter oben dranbleiben, mit Niederlagen aber auch nach unten abrutschen können", ist sich Coach Peter Schöttel bewusst. Im eigenen Stadion rechnete sich der Ex-Rapidler auf jeden Fall einen Punktezuwachs aus. "Daheim haben wir gegen jeden Gegner unsere Chance. Wir wollen versuchen, besser abzuschneiden als letztes Mal", betonte der Wiener-Neustadt-Coach.

Das erste Saisonduell hatten die Niederösterreicher am 29. August auswärts mit 2:4 verloren. "Wir haben drei Tore aus Standardsituationen bekommen. So einfach darf man es Sturm nicht machen", erinnerte sich Schöttel an die Niederlage. Die Wiener Neustädter, die vier Heimsiege gefeiert haben und in fünf von sieben Heimpartien kein Gegentor erhalten haben, müssen allerdings auf ihren gesperrten Kapitän und Einserstürmer Hannes Aigner verzichten.

"Aigner war bis jetzt als Stoßstürmer gesetzt, er fehlt aber auch als Kapitän und Antreiber", meinte Schöttel. Der Ausfall sei allerdings für einen anderen Spieler die Chance, sich zu beweisen. "Vielleicht sind wir dadurch auch nicht so einfach auszurechnen", hoffte der Wiener-Neustadt-Trainer, der auch um den Einsatz der angeschlagenen Madl und Burgstaller bangte.

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